Der Hecht ist der neue Chretzer

KREUZLINGEN ⋅ 3000 Portionen Fisch haben die Kreuzlinger Sportfischer am vergangenen Wochenende zubereitet und verkauft. Das traditionelle Fest beim Bootshaus Seegarten wurde sehr gut besucht.
22. August 2016, 02:40
BARBARA HETTICH

KREUZLINGEN. 1968 hat der Sportfischerverein Kreuzlingen erstmals ein eigenes Sportfischerfest durchgeführt. Innert kürzester Zeit waren die damals 300 bereitgestellten Portionen «rübis und stübis» aufgegessen, so kann man dies in der Vereinschronik nachlesen. Seither gehört das alle zwei Jahre stattfindende Sportfischerfest zum festen Bestandteil des Stadtlebens dazu. Aus den 300 Portionen sind 3000 geworden, eine organisatorische Herausforderung für den Verein, aber auch das wichtigste finanzielle Standbein.

Was den Fisch am Sportfischerfest auszeichnet: Ob Felchen, Chretzer oder Hecht – er ist frisch und wird mit viel Sorgfalt und in verschiedenen Variationen zubereitet. Damit die Frische stimmt, müssen die Sportfischer für die 3000 Portionen jeweils Fisch zukaufen, denn im Gegensatz zu den Berufsfischern müssen sie eine Fanglimite einhalten. Unsicher war, ob es dieses Jahr genügend Felchen auf dem Markt gibt. Es hatte, der Fang war allem Anschein gut und die Qualität der Fische ist dank sauberem Wasser des Bodensees ausgezeichnet. Dieser Ansicht waren auch die Besucher des Sportfischerfestes auf dem Areal beim Bootshaus Seegarten. Der Renner dieses Jahr: Die frittierten Hechtchnusperli. Zu Stosszeiten am Freitag- und Samstagabend standen die Besucher bis zu einer halben Stunde Schlange. Die Fritteusen liefen auf Hochtouren, die 150 Vereinsmitglieder hatten alle Hände voll zu tun und sorgten mit Cüpli und Häppli bei den Wartenden für gute Stimmung.


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