Tagblatt Online, 16. April 2009 01:01:03
Zurück in den Kanton Thurgau
Welche Möglichkeiten haben Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten nach dem Studium im Thurgau? Auf diese Fragen gab der 7. Sprungbrett-Event Antwort.
ermatingen. Rund 80 Studierende haben vergangenen Dienstag intensiv an kniffligen Aufgabenstellungen von elf Thurgauer Unternehmen gearbeitet. Gefragt waren ebenso kreative wie realistische Lösungsansätze – möglichst konkret und praxisnah.
In die Region zurückholen
Dieser Praxisbezug und der persönliche Kontakt zwischen Unternehmen und den Studierenden liegt den Organisatoren besonders am Herzen. «Das Ziel des Sprungbrett-Events ist, vertiefte Kontakte zu schaffen zwischen Studierenden mit einem Bezug zum Kanton Thurgau und Unternehmen dieser Region», sagt Bettina Egger vom Organisator «together». Dies bestätigt Walter Schefer, CEO der Provida-Gruppe: «Der Sprungbrett-Event ermöglicht, dass man sein Unternehmen in den Köpfen von hochqualifizierten Arbeitskräften verankern kann.»
Die Kontaktplattform entstand vor sieben Jahren im Thurgau und wird heute in der gesamten Deutschschweiz durchgeführt.
Theorie anwenden
«Wir sehen in diesen Workshops der Unternehmen, wie wir die erlernte Theorie aus der Vorlesung anwenden können», resümierte Ivo Zürcher, Student der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Zürcher Hochschule in Winterthur. Im Workshop der Model AG beschäftigte er sich einen Tag lang mit der Optimierung der Logistik.
Der Auftraggeber des Sprungbrett-Events waren das Amt für Wirtschaft und Arbeit sowie das Amt für Mittel- und Hochschulen des Kantons Thurgau. (af)
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