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St.Galler Tagblatt, 12. September 2011 06:51:00

Tierliebe ohne Grenzen

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Einer der Tierschützer hält die Delphin-Kette. (Bild: Reto Martin)

KONSTANZ. Deutsche hungern für Schweizer Delphine: Fünf deutsche Tierschützer verzichteten aus Sympathie für die Meeressäuger am Samstag und Sonntag auf Nahrung. Sie wollen ein Delphin-Importverbot für die Schweiz erreichen.

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Leser-Kommentare:
11 Beiträge

Kommentare lesen

fuertiere (16. September 2011, 16:21)
Artgerecht ist nur die Freiheit in den Weiten der Meere!!!

Es ist unverantwortlich, diese hochentwickelten Tiere in Gefangenschaft zu halten, weil ihnen selbst die elementarsten Grundbedürfnisse vorenthalten werden: In freier Wildbahn leben Delfine in Gruppen von bis zu 100 Tieren zusammen, erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h, können bis zu 500 Meter tief tauchen und werden 10 Jahre älter als in Gefangenschaft.
Auch die Nahrung in Gefangenschaft, nämlich toter Fisch, ist für Delfine nicht "natürlich", denn in freier Wildbahn fressen Delfine nur lebende Fische, tote meiden sie. Delfine sind akustische Tiere; ihre Kommunikation und Orientierung im Raum erfolgt zum grossen Teil akustisch. Der akustische Ortungssinn ist in Gefangenschaft praktisch nutzlos und verkümmert.

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slides-only (16. September 2011, 16:43)
"copy & paste" -Tierschutz - Ob das Delfine weiterbringt?

Die ganze "Argumentationskette" von FUERTIERE besteht aus copy & paste. Zu mehr reicht es leider nicht. Nirgendwo auch nur ein einziger eigener Gedanke. Ich würde mir als Delfin sehr überlegen, ob ich mich von solchen"Tierschützern" befreien lassen wollte. Was, wenn aus irgendwelchen Gründen draußen mal keine Kopiervorlage zur Hand und Kreativität und spontanes Handeln gefordert ist?

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Meeresakrobaten (12. September 2011, 16:12)
Grenze zwischen Wahrheit und Lüge überschritten

Tierliebe ohne Grenze? Ich bin der Meinung, dass in der Argumentation von Andreas Morlok (ProWal) eine andere Grenze überschritten wurde - nämlich die zwischen Wahrheit und Unwahrheit. Ich finde es ein starkes Stück, zu behaupten, die Delfine bekämen kein Futter, wenn sie sich nicht an einer Vorführung beteiligen. Das mögen Maßnahmen in den Anfangszeiten (vor 40 bis 50 Jahren) der Delfinhaltung gewesen sein, die längst überholt sind.

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slides-only (12. September 2011, 11:27)
Was ist denn jetzt der Grund des Hungerns?

Im Aufruf zum Hungerstreik hieß es, wir fordern: "Ausnahmsloses Importverbot für Delfine in die Schweiz, sofortige Zuchteinstellung und mittelfristige Schließung des Delfinariums im ConnyLand."

Jetzt ist zu lesen, dass Morlok den Hungerstreik damit erklärt, dass Meeressäuger in Gefangenschaft weniger Nahrung bekämen als in freier Wildbahn.

Woher weiß Morlok das den schon wieder? Hat er jemals - über einen längeren Zeitraum hinweg - die Fressgewohnheiten von freilebenden und Delfinariums-Delfinen verglichen oder ist die Aussage eben auch bloß wieder nur ein stimmungsmachender "ProWal-Fakt"?

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Angie (12. September 2011, 09:17)
An das Tagblatt

Rcihtigstellung: wir waren mindestens 10 Personen, die am Hungersteik mitgemacht haben, es waren Männer und Frauen im Wasser, es nahmen auch viele Schweizer an der Demo teil und zum Schluss, wir haben von dem ConnyLand nicht eine einzige Bratwurst und Salat angenommen, die Angestellten vom CL, sowie die Polizei haben die Würste gegessen, Brandenberger sagt Unwahrheiten

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unbekannt (12. September 2011, 09:15)
Hunger ist das gängige Trainingsmodel

Das Show Delfine hungern müssen, damit sie die Tricks machen, hat sogar der damalige Keiko (Free Willy) Trainer mir über 40 Jahren Erfahrung bestätigt.Das ist ein gängiges Trainingsmodel!

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slides-only (12. September 2011, 11:19)
Völlig unbewiesene Behauptungen

@ICH
Können Sie diese Behauptungen beweisen oder sind es einfach nur wieder "ProWal-Fakten"?

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slides-only (12. September 2011, 08:55)
Leider wurde mein Komentar abgeschnitten - hier die Ergänzung

Man kennt das vielleicht auch von Begleit- und Therapie-Hunden, die für eine dargebrachte "Leistung" (sich von fremden Kindern betatschen lassen oder behinderte Menschen durchs Leben helfen) ein Leckerli oder eine Streicheleinheit bekommen. Delfinen Futter zu entziehen, würde bedeuten, sie VERDURSTEN zu lassen, da sie das lebensnotwendige
Süßwasser ausschließlich über ihr Futter beziehen.“

Ergänzung von Slides-Only: Wie stark Nahrungsentzug die menschliche Wahrnehmung beeinflussen kann, zeigt auch die unterschiedliche Darstellung der Anzahl der Hungerstreikenden von Seiten hungernder ProWaler (ihr nennt 10) gegenüber normal ernährten Journalisten (die 5 gezählt haben).

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unbekannt (12. September 2011, 09:20)
Kommentar

"Delfinen Futter zu entziehen, würde bedeuten, sie VERDURSTEN zu lassen, da sie das lebensnotwendige
Süßwasser ausschließlich über ihr Futter beziehen.“
Warum wird wohl vielen Delfinen künstlich Wasser zugeführt?

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Elke (12. September 2011, 14:07)
@ slides-only.

nein, wir hatten keine wahrnehmungs-störungen... doch da ich mir vorab nicht sicher war ob ich es zwei tage ohne esssen aushalte, habe ich mich erst gegen ende der demo auf die liste der hungerstreikler eingetragen.

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slides-only (12. September 2011, 08:51)
Zum angeblichen Nahrungsentzug bei Delfinariums-Delfinen

Lieber Andreas,
derartige Falschmeldungen bezüglich der Fütterung von Delfinen in Delfinarien sprechen nicht für deine Qualifikation als „Geschäftsführer“ einer Einmann-Delfin-und Walschutzorganisation.

Richtigstellung: Zur Fütterung von Delfinen in Delfinarien schreibt Susanne von den meeresakrobaten.de:
„Dass Delfine gerne Kunststücke zeigen, weiß man von einigen Delfinarien und Buchten, in denen Große Tümmler
gehalten werden (u.a. Eilat/Israel). Es kommt auch immer wieder vor, dass Delfine selbst Kunststücke "erfinden", die dann von den Trainern ins Programm aufgenommen werden.

Unabhängig von den Vorstellungen wird jedem Tier ein Eimer zugewiesen, in den die ihm zustehende Tagesration an Fisch
abgefüllt wird. Dieser Inhalt wird im Lauf eines Tages komplett an den Delfin verfüttert. Über die normale Fütterung hinausgehende "Leckerlis" gibt es während der Vorstellung, Show oder wie auch immer man es nennen möchte.

Man kennt das v

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