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Tagblatt Online, 01. Mai 2012 07:00:00

Der Stiftung geht die Arbeit nicht aus

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Stiftungsrat und Mitarbeiterinnen: Anna Kisters, Christina Egli, Manuela Dürig-Dreher, Dominik Gügel, Stephanie Good, Christof Baumann und Heinrich Lang. (Bild: Kurt Peter)

SALENSTEIN. Seit 1. Januar dieses Jahres arbeitet die Stiftung Napoleon III in neuer Zusammensetzung. Die nächste Herausforderung nach der Sanierung des Parks ist der alte Weinkeller.

KURT PETER

Die Stiftung Napoleon III unterstützt das Napoleonmuseum Arenenberg in vielerlei Hinsicht. Stiftungszweck ist einerseits, die historische Bedeutung des Schlosses in der näheren und weiteren Region zu verdeutlichen, und andererseits die Bereitstellung finanzieller Mittel für das Museum. Diese Aufgabe reicht von der Unterstützung für Ankaufe, Sponsorensuche für Projekte bis zu Beiträgen für Veranstaltungen. Seit 1. Januar ist der Kreuzlinger Christof Baumann Stiftungspräsident. Ihm zur Seite stehen Heinrich Lang, Manuela Dürig-Dreher, Eva Eisenbarth, Museumsdirektor Dominik Gügel und Anna Kisters. Nach der Restaurierung des Parks kommt nun eine neue Herausforderung auf die Stiftung zu. Hinter der Kapelle befindet sich ein Weinkeller, der im Moment von Archäologen wissenschaftlich untersucht wird.

Eine lange Weintradition

Spätestens seit dem 15. Jahrhundert lässt sich auf dem Arenenberg eine Schlossanlage nachweisen. Ob Teile des Weinkellers ins Mittelalter zurückgehen, ist Teil der Untersuchungen. Dominik Gügel weiss, dass der Keller bis zum Neubau der Weinkellerei in den 1970er-Jahren zur Herstellung des Traubensaftes genutzt wurde. Danach diente er zur Lagerung der Weinbestände aus den Zeiten Napoleon III. Das Ziel ist es, nach der Untersuchung den Keller zu restaurieren und öffentlich zugänglich zu machen.

Noch dieses Jahr sollen wissenschaftliche Resultate vorliegen, hofft Gügel. Die Stiftung jedenfalls sitzt nach Angaben von Christof Baumann «in den Startlöchern, sollte sich herausstellen, dass eine Restaurierung ansteht».

Rest des Parks sanieren

Dass die Stiftung bei der Sponsorensuche erfolgreich ist, hat die Restaurierung des Parks gezeigt. Die Baukosten von 2,1 Millionen Franken wurden allein durch Spenden aufgebracht. Nun bleibt etwa ein Drittel der Gesamtfläche zu sanieren. Diese Massnahme sei im Zusammenhang mit dem Bau des Kompetenzzentrums Arenenberg zu sehen, erklärt Gügel. Vor einer Restaurierung der restlichen Parkfläche müsse das Parkplatzproblem auf dem Arenenberg gelöst werden. Im Park werden noch etliche verschüttete Grotten vermutet, die, je nach Zustand, saniert werden könnten. «Uns geht die Arbeit nicht aus», meint denn auch Christof Baumann.




Leser-Kommentare:
1 Beitrag

Kommentar lesen

adolfk31 (01. Mai 2012, 10:37)
Eigentlich schade ...

Dass sich der neu eingesetzte Verwaltungsrat nach meist gut informierten Quellen als überzeugte Abstinenzler zusammen setzt, die die Tradition von Eglisana in diesen feucht, muffige Keller zurück bringen möchten ! - Als Unterbringungsmöglichkeit von seltenen Brieftauben hat bereits zuvor das kantonale Amt für Bier Schutz Ihre Bedenken als „Freifug Keller“ angemeldet !

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