Fall Hefenhofen: Bundesgericht verlangt Auskünfte von Ulrich K.

THURGAU ⋅ Das Bundesgericht klärt derzeit ab, ob der mutmassliche Tierquäler aus Hefenhofen an zwei hängigen Beschwerden im Zusammenhang mit Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz festhält.
29. September 2017, 12:00
Es sei fraglich, ob noch ein aktuelles Rechtsschutzinteresse besteht, schreibt das Bundesgericht in einer am Freitag publizierten Verfügung. Der Hof des Pferdezüchters war Anfang August von den Behörden geräumt worden. Die 93 Pferde wurden zunächst bei der Armee im bernischen Schönbühl untergebracht. Danach wurden die Tiere versteigert.

Die beiden Fälle betreffen Widerhandlungen vom Oktober 2014 und Juli 2015, wie aus der Verfügung des Bundesgerichts hervor geht. Der Pferdezüchter hatte die diesbezüglichen Entscheide des Thurgauer Verwaltungsgerichts weitergezogen.

Der Betroffene muss sich bis am 11. Oktober entscheiden. Will er an den Beschwerde festhalten, muss er aufzeigen, inwiefern noch ein Rechtsschutzinteresse besteht.

Zudem verlangt das Bundesgericht vom Pferdezüchter bei Festhalten an den Beschwerden Auskünfte über den Stand des Verfahrens im Kanton Thurgau, das zur Beschlagnahme und Veräusserung der Tiere geführt hatte. (sda)

(Verfügung 2C_1005/2016 und 2C_108/2017 vom 26.09.2017)
 

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