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Tagblatt Online, 14. Mai 2012 07:06:00

Dank Check gibt's die nächste Party

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Erfolgreiche Festbrüder: Simon Reist, Samuel Friedli, Philip Grotloh und Robin Möhl schmissen die beste Party. (Bild: Brenda Zuckschwerdt)

FRAUENFELD. Nun ist klar, wer in Frauenfeld die beste Party schmeisst: Die Truppe von Simon Reist, Samuel Friedli, Philip Grotloh und Robin Möhl setzte sich in der Schlussrunde des Party-Battle-Wettbewerbes durch.

BRENDA ZUCKSCHWERDT

Der Betonboden im Untergeschoss des «20gi» neben den Bahngeleisen in Frauenfeld erinnert an einen Bahnhof. Doch das macht die gewölbte Decke in warmen Gelb- und Rottönen wieder wett. Dennoch wirkt der Partyraum im Untergeschoss klein. Doch hier drängten sich an den Parties im Rahmen des Party-Battle-Wettbewerbs jeweils um die 70 Jugendliche.

Die Jugendkultur- und Projektförderung der Jugendarbeit Frauenfeld kürte am Samstag die Sieger eines Party-Battle-Wettbewerbs. Damit sollte die Eigeninitiative von Jugendlichen gefördert werden.

Zu viele Hot-Dogs eingekauft

Auch Simon Reist, Samuel Friedli, Philip Grotloh und Robin Möhl wagten die Herausforderung. Für die 13- und 14jährigen Jugendlichen war es das erste Mal, dass sie eine Party organisierten. «Verzwickt» sei denn auch die Organisation gewesen. Schliesslich habe aber alles gut geklappt, sagen sie – «nur Hot-Dogs hatten wir viel zu viele eingekauft». Robin, Chef der Gruppe, trug die Konsequenzen. Am Tag danach gab's für ihn «Heisse Hunde» zum Zmorge, zum Zmittag und zum Znacht.

«Es braucht viel Mut»

Er habe grossen Respekt vor der Leistung der Jugendlichen, sagt Manuel Schulz, Projektleiter des Party-Battle-Wettbewerbs, den die Jugendkultur- und Projektförderung der Jugendarbeit Frauenfeld (JAF) ins Leben gerufen hat. Ziel des Wettbewerbs war es, das spärliche Angebot für Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren zu verbessern, indem ihre Eigeninitiative gefördert wird. «Denn es braucht viel Mut, eine Party für 70 Leute zu organisieren», sagt Schulz. Vier Gruppen mit Mädchen und Jungen zwischen 13 und 17 Jahren traten schliesslich gegeneinander an.

Aufräumen gehört dazu

Am 21. Januar fand die erste Party statt, im Februar, März und April die restlichen. Manuel Schulz war an jeder Party dabei, überwachte den Aufbau und das Abräumen. Zu sehen, wie viel Verantwortung die Jugendlichen für die Organisation ihrer Party übernommen haben, freute ihn ganz besonders. Auch das Aufräumen nach der Party habe stets bestens geklappt: «Bis um halb zwei Uhr nachts haben die Jugendlichen aufgeräumt.»

Eine Jury, bestehend aus Kennern der Partyszene, beurteilte weitere Details der Anlässe wie Stimmung, Innovation und Werbung. Und nicht zuletzt konnte und sollte auch das Publikum mitreden. Die Bewertung durch die Gäste habe letztlich denn auch den Ausschlag für den Sieg gegeben, sagte Manuel Schulz an der Preisverleihung: «Denn ihr habt alle einen super Job gemacht.»

Für die Siegergruppe von Simon, Samuel, Philip und Robin gab es einen 500-Franken-Gutschein. Wofür sie das Geld ausgeben werden? «Am besten für eine Party», tönt es prompt wie aus einem Mund.




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