Ein Abend der fetten Gewinne

FRAUENFELD ⋅ Die Frauengemeinschaft St. Anna lädt diesen Freitag zum Benefiz-Lotto ins katholische Pfarreizentrum. Der Preistisch hat heuer einen Wert von gegen 3000 Franken.
06. Februar 2018, 05:18

Bei Lotto kann es schon mal laut werden. Wenn viele Spieler um gute Gewinne wetteifern. Da schreien die Spieler dann durcheinander, hier ein «Lotto», da ein «Lotto». Diesen Freitag, 9. Februar, könnten sich also durchaus die Stimmen überschlagen im Saal des katholischen Pfarreizentrums Klösterli. Denn der traditionelle Lottoabend der Frauengemeinschaft der Pfarrei St. Anna steht auf dem Programm. Ab 18 Uhr gibt es Wienerli mit Brot. Um 18.45 Uhr startet die erste Runde. In den Spielpausen gibt es Kaffee und Kuchen.

Seit über 30 Jahren schon gibt es den Anlass der Frauengemeinschaft. Genauso lange schon geht der Erlös des Abends an eine Institution oder an einen Verein aus der Region. Vergangenes Jahr kam das Bistro Zur Alten Kaplanei in den Genuss von über 1100 Franken. Heuer kommt die Gassenküche zum Zug. Die Institution an der Grabenstrasse bietet Menschen am Existenzminimum jeden Mittwoch eine warme Mahlzeit an.

Plausch für die ganze Familie

Zum zweiten Mal organisieren Esther Forster und Angelika Schessni den Lottoabend. Sie haben frischen Wind in den Traditionsanlass gebracht und wollen ihn als Spass für die ganze Familie etablieren. Auch Kinder dürfen mittun, falls sie die Zahlen bis Hundert kennen. Vor allem aber haben Forster und Schessni in Sachen Preistisch stark aufgerüstet. Über 50 Gewinne stehen zur Auswahl. Sie hätten einen Wert von gegen 3000 Franken, schätzt Esther Forster. Da gibt es Hörbücher, Brettspiele, Geschenkkörbli, Wein, Strickwaren, Taschen, Restaurantgutscheine, Coiffeurartikel und vieles mehr. Hauptpreise sind eine Kaffeemaschine, ein Glatz-Sonnenschirm und ein Reisegutschein von Scheiwiller an einen Weihnachtsmarkt nach Wahl für zwei Personen. «Es war wirklich toll. Der Detailhandel in Frauenfeld gibt gerne, wenn es um ein Benefiz-Lotto geht», meint Angelika Schessni. Der Zeitaufwand für einen solchen Preistisch sei zwar gross, aber sie seien fast überall auf offene Ohren gestossen. So sind nun von 40 verschiedenen Geschäften Preise zusammengekommen.

Die Preise der Lottokarten steigen im Verlauf des Spiels, das etwa um 22 Uhr fertig sein wird, leicht an. In der ersten Runde kostet eine Karte 1,50 Franken. Aber auch am Schluss kostet ein Spiel weniger als einen Fünfliber. Und wer die meisten Nieten hatte, wenn der Lottoabend zu Ende ist, bekommt als Trösterli auch noch einen Preis.

 

Mathias Frei

mathias.frei

@thurgauerzeitung.ch


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