Primarlehrer hat Berufsauftrag mangelhaft erfüllt

07. Mai 2012, 01:09

ARBON. Im März hat die Primarschulbehörde Arbon einen Lehrer von seinen Lehraufgaben entbunden. Zwischenzeitlich konnte die Untersuchung, die zu den Gründen der Freistellung geführt hatte, abgeschlossen werden. Die interne Untersuchung hat laut einer Mitteilung der Primarschulgemeinde Arbon (PSG) ergeben, dass die Lehrperson die körperliche Integrität von Schülerinnen und Schülern nicht verletzt hat. Hingegen wurde festgestellt, dass sie die geltenden pädagogischen Standards der Primarschulgemeinde Arbon nicht einhielt. Den Berufsauftrag der Lehrpersonen des Kantons Thurgau habe der Lehrer «nicht in der von der Schulbehörde zu erwartenden Qualität erfüllt», heisst es in der Mitteilung der PSG weiter. In diesem Punkt bestehe «eine Uneinigkeit zwischen der Lehrperson und der Schulbehörde», führt die PSG weiter aus. «Eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses wäre weder im Interesse der Schülerinnen und Schüler noch im Interesse der Primarschule Arbon gewesen.»

Die Lehrperson hat inzwischen ihr Anstellungsverhältnis bei der PSG Arbon gekündigt und die Schule verlassen. Weitere Auskünfte werden mit Verweis auf das Amtsgeheimnis und auf den Persönlichkeitsschutz aller Beteiligten nicht erteilt. (red.)


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