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Tagblatt Online, 12. Mai 2012 01:05:00

Keine Direttissima für Personenwagen

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Bis zum Hamel-Gebäude (links) wird sich der Längskreisel beim Bahnübergang erstrecken. Nicht bestehen bleibt die südliche Hälfte des Provisoriums (rechts). (Bild: Bilder: Max Eichenberger)

ARBON. Wesentliche Projektänderungen machen eine Neuauflage des Kreisel-Teilabschnittes nötig. Auf eine direkte Durchfahrt für PW Richtung See wird verzichtet. Dafür bekommen die Velofahrer einen Radstreifen und Fussgänger eine Schutzinsel.

MAX EICHENBERGER

Ende Mai soll mit dem Weiterbau des «ausgewachsen» 120 Meter langen Kreisels zum Hamel hin begonnen werden. Gegenüber ersten Plänen ist der künftig längste Kreisel des Kantons zugunsten der Verkehrssicherheit von Velofahrern und Fussgängern optimiert worden.

Umweg bis zum Hamel

Es handelt sich bereits um die dritte Projektänderung. Das neue Kreisel-Teilprojekt liegt jetzt im Stadthaus öffentlich auf. Gemäss den neuen Plänen ist klar: es wird beim Bahnübergang keinen Doppelkreisel geben. Die ursprünglich vorgesehene direkte Durchfahrt für Personenwagen in der Fortsetzung der St. Gallerstrasse über die Bahngeleise Richtung Bahnhofstrasse haben die Planer gestrichen. Das komplizierte Verkehrsgefüge wird somit vereinfacht. Automobilisten, die zum Quai fahren, müssen den Umweg bis zum «U-Turn» Hamel machen und die beiden Kreisel-Geraden zuerst Richtung Süden und linksum zum Bahnübergang befahren. Dort gibt es eine 80 Meter lange Einspur-Fahrbahn für rechts abbiegende Fahrzeuge. Bei geschlossener Bahnschranke stauen sich die Fahrzeuge auf der Abbiegespur, während der Verkehr in Süd-Nord-Richtung trotzdem auf der inneren Kreisel-Fahrbahn ungehindert fliessen kann. Die Fahrspur wird um einen auf 4,25 Meter verbreitert. So kann ein Radstreifen markiert werden, der dem Langsamverkehr mehr Schutz bietet. Auch wurden im Zusammenhang mit den Diskussionen um die Fussgängersicherheit Verbesserungsvorschläge aufgegriffen.

Neue Schutzinsel

So wird zwischen den beiden nordwärts führenden Fahrbahnen im Bereich des Fussgängerübergangs (Höhe heutiger Parkplatz Seeapotheke) eine Mittelschutzinsel gebaut. Der Fussgängerstreifen erfährt eine Verbreiterung auf fünf Meter. Beim Übergang St. Gallerstrasse ist ebenfalls eine Schutzinsel geplant. Der Innenraum des Längskreisels wird mit Linden begrünt, die Oberfläche mit Netstalkiesel befestigt.




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