Stimmrechtsbeschwerden gegen Romanshorner Hafenhotel zurückgezogen

ROMANSHORN ⋅ Die beiden Stimmrechtsbeschwerden gegen den Landverkauf für Hermann Hess' Hafenhotel in Romanshorn sind vom Tisch. Die Stadt konnte die Beschwerdeführer überzeugen, dass sie den Stimmbürgern keine Informationen vorenthalten hat und dass kein Kostenrisiko droht.
27. November 2017, 11:06
Markus Schoch
Der weiteren Planung für ein Hotel am Romanshorner Hafen steht nichts mehr entgegen. Gegen den Entscheid der Stimmbürger am 24. September zum Verkauf eines 3900 Quadratmeter grossen Landstückes auf der so genannten Hafenpromenade an Investor Hermann Hess beziehungsweise seine Hess Investment AG waren zwei praktisch gleich lautende Stimmrechtsbeschwerden eingegangen. Sie sind jetzt vom Tisch. Sie seien zurückgezogen worden, teilt das Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau als Rekursinstanz mit. Der Rückzug sei erfolgt, nachdem die Stadt Romanshorn habe darlegen können, dass den Stimmberechtigten im Zusammenhang mit Kostenfolgen einer allfälligen Altlastensanierung auf dem verkauften Grundstück keine Informationen vorenthalten wurden, heisst es in einer Mitteilung. Das Kostenrisiko liegt vertraglich geregelt weiterhin bei der SBB AG, der das Land vor dem Kauf durch die Stadt Romanshorn gehört hatte. Hess will in Romanshorn das grösste Hotel im Thurgau mit mindestens 100 Zimmern bauen.  Die Romanshorner hatten den Verkauf der Parzelle vor zwei Monaten mit 63 Ja-Stimmen bewilligt.

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