«Juchzed und singed»

ROMANSHORN ⋅ Die katholische Kirche war am Sonntag zum Bersten voll: Unter der Leitung von Roman Lopar führten drei Chöre, Musiker und eine Solistin die «Toggenburger Messe» von Peter Roth auf.
26. September 2017, 07:26
Markus Bösch

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Mit einem gegenseitig getragenen Introitus zogen die Aufführenden alle Besucherinnen und Besucher des Konzerts von Anfang in ihren Bann – und liessen sie erst wieder los mit dem Amen des Schlusschors. Unter der Leitung von Roman Lopar brachten der katholische Kirchenchor, der Sängerbund und zahlreiche Projektsängerinnen und -sänger aus der ganzen Region die «Toggenburger Messe» von Peter Roth zur Aufführung. Der 1944 geborene Peter Roth ist freischschaffender Komponist, Chorleiter, Kursleiter und Initiant von Musikprojekten.

Klare Stimme, tragende Musik

Mit ihrer klaren und eindringlichen Stimme unterstrich die Sopranistin Rebekka Mäder die Kraft des Kyrie, des Sanctus und des Agnus Dei, während beim in der Messe involvierten Psalm 23 die Stärke des Gemeinsamen zum Tragen kam. Die instrumentalen Parts hatten Nicolas Senn (Hackbrett), Rahel Zellweger und Martin Dobler (Violine), Lorena Dorizzi (Cello), Martin Fässler (Kontrabass), Gaby König-Warenitsch und Ivo Warenitsch (Klarinette) und Stefan Hürlimann (Orgel, Klavier) inne: Einerseits gaben sie dem Chor- und Sologesang den nötigen Unterbau mit den Stilelementen der Alpsteinmusik. Und anderseits verbanden sie mit Streichmusikmelodien die Teile des Konzertprogramms miteinander – diejenigen der Messe und jene der zwei Schöpfungspsalmen.

Einmal mehr ist es Roman Lopar gelungen, Sängerinnen und Sänger, Musiker und Musikerinnen verschiedenster Provenienz mit einem Musikprojekt zusammenzuführen. Die zahl- reichen Besucherinnen und Besucher am Sonntagabend in der katholischen Kirche von Romanshorn dankten es mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen.


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