Er erklärt das Klanguniversum

ARBON ⋅ Das Klang-Skulpturen-Festival «Arbonale» in den Quaianlagen stösst auf grosse Resonanz schweizweit. Organisator Stefan Philippi freut das Interesse. Einige tausend Besucher liessen sich auf neuartige Erfahrungen ein.
07. Oktober 2017, 09:03
Max Eichenberger

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

Noch eine Woche lang zieht die «Arbonale», das dritte Klang-Skulpturen-Festival dieser Art in Arbon, die Aufmerksamkeit von Besuchern wie auch zufälligen Passanten am See zwischen dem Schlosshafen und dem Alten Waschplatz auf sich. Ein Dutzend Klangkünstler regen mit ihren Installationen auf dem freien Gelände zu sinnlichen Hörerlebnissen an – teilweise geschieht dies auch spielerisch. So kann man auf dreissig Quadratmeter grossen Holzfeldern zum Beispiel Mühle spielen, Eile mit Weile oder Mikado. Beim Bewegen klingen die übergrossen Spielsteine und -figuren. Viel wird denn auch damit gespielt. «Auch viele Schulklassen kommen», freut Organisator Stefan Philippi das überregionale Echo: «Für eine Ausstellung in diesem Kunstbereich ist es enorm.» Erstmals gibt es auf dem Fliegerdenkmalplatz ein Zentrum, wo Besucher sich informieren und verköstigen oder einfach einen Kaffee trinken können. In dieser Jurte besteht zudem die Möglichkeit, Führungen zu buchen. Es werden auch Vorführungen und Konzerte angeboten.

Heute Samstag, 20 Uhr, ist in der Jurte zum Beispiel Martin Spühler, der Altmeister der skulpturalen Klangkunst, zu Gast. Er bespielt mit weiteren Künstlern verschiedene Objekte. Wer möchte, kann sich mit einem Klangschirm ausstatten lassen und durch das Gelände spazieren – oder mit einem gemieteten Windharfenhandy. Am 15. Oktober klingt das Festival aus. Philippi plant bereits die nächste Auflage in zwei Jahren.


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