Tagblatt Online, 24. Dezember 2008 01:03:59
Für jeden brennt ein Licht
Gemeinsames Singen begleitete das Weihnachtsspiel. (Bild: Bild: Felix Schafroth)
Mit einem eindrücklichen Weihnachtssingen zum Buch «Em Hirt Simon sini vier Lichter» bezauberten die Hefenhofer Kinder das zahlreiche Publikum.
Felix Schafroth
hefenhofen. Es wirkten gut 120 Mädchen und Knaben bei dieser Aufführung mit. Sie zeigten, zusammen mit ihren Lehrkräften, eine Darbietung, bei der sie mit grosser Begeisterung sangen und musizierten.
Nach dem musikalischen Auftakt mit dem Gesamtchor, dem Schüler- und Lehrerorchester sowie der Begrüssung durch Schulleiter Jean-Pierre Barbey wurde die Geschichte des Hirtenjungen Simon erzählt, der zum Jesuskind fand. Auf seiner Reise von den Hügeln, wo er bei seinen Schafen lebte, bis nach Bethlehem erlebte er viel. Es fing damit an, dass sein jüngstes Schäfchen voll Übermut und während sich Simon zur Ruhe legte davonlief. Nun versuchte der Hirte mit seiner Laterne und vier Kerzenlichtern, dem kleinen Ausreisser zu folgen. Auf seiner Suche liess er je ein Licht bei einem Wolf, einem Räuber und einem Bettler. Jeder der Lichtempfänger hatte sein spezielles Schicksal. Irgendwann kam Simon in Bethlehem an, wo er nicht nur sein Schäfchen wiederfand, sondern auch das Jesuskind.
Untermalt wurde die Geschichte mit Liedern, die von Chören in verschiedenen Zusammensetzungen gesungen wurden. Begleitet wurden sie vom Schüler- und Lehrerorchester, welches für diesen Abend extra zusammengestellt wurde. Ausserdem wurden passende Bilder an eine Grossleinwand projiziert. Diese zeigten die Adventsfenster, die jede Klasse zur Geschichte entstehen liess und seit dem 11. Dezember beleuchtet werden.
Ab dem 1. Januar 2009 wird die Primarschule Hefenhofen zur VSG Amriswil-Hefenhofen-Sommeri gehören. Deshalb hatte die Hefenhofer Schulbehörde bei diesem Weihnachtssingen ihren letzten offiziellen Auftritt. Dies nahm die Lehrerschaft zum Anlass, der Schulpräsidentin Karin Oswald, dem Schulpfleger Alfred Hauert und den Behördemitgliedern Anita Länzlinger, Peter Lippuner, Samuel Oberholzer und Rosmarie Oswald herzlich zu danken.
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