Jetzt kommen neue Tafeln

BISCHOFSZELL ⋅ Die Stadt nimmt den Wunsch einiger Bürger auf und ersetzt die Baustellentafeln durch Sackgasse-Signale.
19. Oktober 2017, 07:04
Rita Kohn

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Eine definitive Lösung ist noch nicht in Sicht. Die Strasse zwischen Bischofszell und Halden bleibt gesperrt, nachdem ein Teilstück der Strasse ins Rutschen gekommen ist. «Wir werden frühestens Ende des kommenden Jahres über ein neues Projekt abstimmen können», sagt Stadtpräsident Thomas Weingart.

Dennoch wird sich in nächster Zeit das Bild ändern. Denn Anwohner hatten sich daran gestört, dass die Situation noch immer durch Signalisationen für Baustellen geprägt ist. Diese sollen nun verschwinden und durch Sackgasse-Tafeln ersetzt werden. Ein entsprechendes Gesuch der Stadt liegt bereits beim Kanton. «Sobald wir von dort die Genehmigung bekommen, werden wir die neuen Tafeln anbringen», verspricht Thomas Weingart.

Experten aus anderen Kantonen sollen helfen

Nachdem bei der negativ verlaufenen Abstimmung zum Ausdruck gekommen ist, dass einige den Thurgauer Ingenieuren misstrauen, sollen nun Experten aus den Kantonen St. Gallen oder Graubünden zum Zuge kommen. Derzeit läuft eine Ausschreibung, danach werden je zwei Ingenieure aus den beiden Kantonen zur Offertstellung eingeladen. «Das alles braucht viel Zeit», erklärt der Stadtpräsident. Vor 2020 wird kaum eine neue Lösung realisiert sein.

Das hat den Stadtrat auch dazu bewogen, dem Ansinnen der Anwohner stattzugeben und die Signalisation zu überdenken. Nach wie vor passierbar ist die abgesperrte Strasse für Velofahrer. «Für Traktoren können wir die Strasse aus Sicherheitsgründen leider nicht freigeben, obwohl dieser Wunsch bereits aufgetaucht ist.» Bestehen bleiben deshalb die Absperrungen an den beiden Enden des betroffenen Strassenstücks. «Wir wollen nicht riskieren, dass jemand die neue Signalisation übersieht und etwas passiert», betont Thomas Weingart.


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