Kommentar

In beiden Fällen ein klares Ja

AMRISWIL ⋅ Die Stimmbürger haben zwei Kreditbegehren in einer Gesamthöhe von 5,37 Mio. Franken bewilligt. Das Stadthaus erhält nun einen Erweiterungsbau und der Rettungsdienst einen neuen Standort.
25. September 2017, 07:50
Georg Stelzner

Georg Stelzner

georg.stelzner@thurgauerzeitung.ch

Eine Zitterpartie musste der Stadtrat nicht befürchten, hatte es im Vorfeld der gestrigen Urnenabstimmung doch kaum negative Voten gegeben. Eine so deutliche Billigung der Projekte «Neuer Standort Rettungsdienst» und «Erweiterung Stadthaus» war aber trotzdem nicht unbedingt zu erwarten.

Auch Stadtpräsident Martin Salvisberg schätzte die Ausgangs- lage so ein, wie er am Sonntag gegenüber unserer Zeitung ausführte: «Was den Erweiterungsbau betrifft, wäre ich mit einem Ja-Stimmenanteil von 60 Prozent vollauf zufrieden gewesen; nun sind es sogar 68 Prozent. Ich bin total happy.» Der Stellenwert des Büroneubaus sei hoch anzusetzen, sagte Salvisberg. Zum einen könnten dadurch alle Amtsstellen an der Arbonerstrasse 2 zusammengeführt werden, zum andern werde man den Sozialen Diensten die heute üblichen und notwendigen Sicherheitseinrichtungen bieten können. Es sei wichtig, nicht nur gegenwärtige Probleme zu lösen, sondern auch in die Zukunft zu blicken und vorausschauend zu handeln.

Das noch deutlichere Ja zum Kreditbegehren für die Einquartierung der Ambulanzfahrzeuge der Spital Thurau AG in den ehemaligen Garagen der Feuerwehr führt Salvisberg darauf zurück, dass es gelungen sei, die Bürger von der absoluten Notwendigkeit dieses Projekts zu überzeugen. Der Rettungsdienst werde vom neuen Standort künftig schneller ausrücken können. Laut Salvisberg werden die beiden Projekte gleichzeitig realisiert. Als Bau- beginn sei der Sommer 2018 vor- gesehen. Bis dahin gelte es, die Detailplanung an die Hand zu nehmen und das Baugesuch beim Kanton einzureichen. Im Idealfall könnten die beiden Gebäude im Sommer 2019 bezogen bzw. in Betrieb genommen werden.


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