Auch Reis kandidiert neu

HEFENHOFEN ⋅ Nicht eine Partei, sondern die «IG – Sicher zur Schule» portiert Pascal Reis für die Wahl in die Schulbehörde.
28. Dezember 2016, 05:38

«Hier hat es einfach gepasst», erklärt Pascal Reis, weshalb er und seine Frau im Januar 2014 ausgerechnet nach Auenhofen gezogen sind. Das Paar wollte aufs Land, und dem in Goldach aufgewachsenen Reis war auch die Seenähe wichtig. «Wir sind gut aufgenommen worden», erzählt der gebürtige Hohenemser, der mit drei Jahren in die Schweiz kam.

So alt sind die Kinder von Familie Reis – beide Eltern sind zu je 70 Prozent berufstätig und teilen sich die Erziehung – noch nicht. Die Schule scheint weit weg zu sein – und dennoch engagiert sich ihr Vater für einen sicheren Schulweg. Er sei erst spät zur «IG – Sicher zur Schule» gestossen, verrät Reis, doch hat er schon bald den Lead in der Interessensgemeinschaft übernommen und Kontakte zu den verschiedenen Behörden geknüpft.

Sozial verankert, aber in keiner Partei

Die IG habe schliesslich den Ausschlag gegeben, dass er sich nun auch in der Schulbehörde einbringen möchte, sagt Reis, der jedoch im Gegensatz zu den zwei anderen neuen Mitbewerbern Cornelia Kuster (FG) und Remo Müller (SP) keiner Partei angehört. Aber auch Reis positioniert sich politisch links der Mitte. Er sei sozial verankert und setze sich gegen soziale Ungerechtigkeit ein. «Um in der Schulbehörde zu sein, ist es jedoch nicht notwendig, einer Partei anzugehören.»

Er sieht sich als Vermittler, als «harmonisierend» und denkt, dass es einer Behörde auch gut tut, wenn hin und wieder jemand mit einer Aussensichtweise neue Impulse hinein trägt. Doch Reis betont, der Ruf der Volksschulgemeinde sei sehr gut. Wird er am 12. Februar gewählt, würde ihn besonders der Bereich Schulentwicklung interessieren.

Manuel Nagel

manuel.nagel@thurgauerzeitung.ch


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