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Tagblatt Online, 19. Mai 2009 01:02:59

Meyers «Lebenslinie» überzeugte

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Hans Meyer mit seiner Skulptur «Lebenslinie». (Bild: Bild: zVg.)

Der Niederuzwiler Steinbildhauer Hans Meyer verschönert Friedhof im Zürcher Unterland. Die Friedhofkommission zeigte sich angetan von seiner Skulptur «Lebenslinie».

NIEDERUZWIL/RORBAS. Im Herbst 2008 erfuhr die Friedhofkommission Rorbas-Freienstein-Teufen im Zürcher Unterland von einem Vermächtnis eines Ehepaares aus Rorbas. Die Eheleute Fritschi hatten bestimmt, dass nach Ablauf des Grabunterhaltsvertrages ein Betrag zur Verschönerung des Friedhofes verwendet werden soll.

Kunstobjekt auf Friedhof

Und so kam es, dass die Zürcher Kantonalbank als Verwalterin des Grabfonds der Friedhofkommission einen beträchtlichen Betrag zur Verfügung stellen konnte.

Die Kommission wollte das Vermächtnis gezielt für ein Kunstobjekt auf dem Naturfriedhof Federen einsetzen und lud deshalb vier Künstlerinnen und Künstler zu einem Wettbewerb ein. An diesem nahm auch Hans Meyer, Steinbildhauer aus Niederuzwil, teil. Die Friedhofkommission fand so grossen Gefallen an Hans Meyers Steinskulptur «Lebenslinie», dass sie den auswärtigen Künstler auf Platz 1 setzte und mit dem Auftrag betraute.

Kürzlich wurde die Skulptur, geschaffen aus schwedischem Vanga-Granit, auf dem Friedhof Federen von Pfarrerin Esther Bühler enthüllt. Die Theologin verstand es in ergreifenden Worten, die Skulptur mit Gottes Wirken in Verbindung zu bringen. Christof Benz, Präsident der Friedhofkommission, erinnerte nochmals an die Geschichte des 1996 eröffneten Friedhofes, welcher am Fusse der beiden Schlösser von Teufen ZH auf Rorbaser Boden liegt.

«Lebenslinie»

Der Künstler Hans Meyer erzählte den Gästen die Geschichte der Skulptur «Lebenslinie». Das Kunstwerk symbolisiert sein Dasein. In einer Zeit, Jahre zurückliegend, als Hans Meyer mit gesundheitlichen Problemen fertig werden musste, entstand die Skizze zur Skulptur. Dies ist durch die «Schnecke» nachempfunden, als eine Neuorientierung in seinem Leben stattfinden musste.

Unmittelbar nach dem Eingang zum Friedhof steht nun das Objekt in einer Rabatte mit speziellen Pflanzen und lädt die Besucher zum Staunen und Bewundern, aber auch Nachdenken ein. (er.)





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