Tagblatt Online, 27. August 2010 07:34:00
Dorfbachbrücke wird saniert
Die Dorfbachbrücke Mühlestrasse in Zuzwil genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr und soll saniert werden. (Bild: Bild: zVg.)
ZUZWIL. Die Tragfähigkeit der Dorfbachbrücke an der Mühlestrasse in Zuzwil genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, die Brücke zu sanieren. Das Projekt liegt zurzeit öffentlich auf.
Das Baujahr der Dorfbachbrücke «Mühlestrasse» ist nicht bekannt, die Brücke weist aber ein ansehnliches Alter auf. Die tragenden Teile der Brücke sind stark angerostet und dadurch sehr gefährdet. Die erforderliche Tragfähigkeit ist nicht mehr gewährleistet. Mit der vom Gemeinderat beabsichtigten Sanierung wird die Tragfähigkeit der Brücke an die heutigen Erfordernisse angepasst.
Die Tragkonstruktion der Brückenplatte besteht aus einzelnen Stahlträgern mit daraufliegender Blechschalung. Der bauliche Zustand der Brückenplatte ist sehr schlecht, weshalb eine Sanierung dringend notwendig ist. Das Projekt sieht vor, die Brückenplatte mit einer lichten Spannweite von 7,2 Metern und einer Fahrbahnbreite von drei Metern neu zu erstellen. Die Brückenplatte wird in einer Ortbetonkonstruktion erstellt und abgedichtet.
Hochwassersicherheit überprüft
Die Widerlager weisen keine gravierenden Mängel auf. Diese werden deshalb belassen, und auch die Sohle bleibt bestehen. Die Unterkolkung wird mit einem natürlichen Blocksatz wieder geschützt. Die Brücke erhält ein Geländer, welches die Absturzsicherheit gewährleistet.
Im Zusammenhang mit dem Sanierungsprojekt wurden auch Abklärungen bezüglich Hochwasser vorgenommen.
Es kann davon ausgegangen werden, dass der neue Querschnitt des Durchlasses unter der Brücke noch sehr knapp und unter leichtem Druck auch ein HQ300 (300-jähriges Hochwasser) abzuleiten vermag und somit die Anforderung gemäss kantonalem Wasserbaugesetz erfüllt.
Kosten von 86 000 Franken
Die Kosten für das Sanierungsprojekt betragen gemäss Schätzung 86 000 Franken. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem Anteil von 30 Prozent an den Kosten. Die Bürgerschaft hat dem Kostenanteil mit der Genehmigung des Investitionsbudgets 2009 zugestimmt.
Für die Restkosten des Projektes wurde ein Beitragsperimeter erstellt. Die Anstösser seien frühzeitig über die Absichten und die notwendige Sanierung informiert worden, schreibt der Gemeinderat. Das Bauprojekt liegt noch bis 11. September öffentlich auf. Es ist geplant, die Bauarbeiten noch im Herbst auszuführen. (gk.)
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