Direkte Links und Access Keys:

Tagblatt Online, 08. Juli 2009 01:04:20

Bronze für Hubmann zum WM-Auftakt

Zoom

Ein starker Schlussspurt verhalf Martin Hubmann zum dritten Rang. (Bild: Bild: zVg.)

Der Eschliker Orientierungsläufer Martin Hubmann holte sich gleich zu Beginn der Weltmeisterschaft im italienischen Fiera di Primiero im Trentino die Bronzemedaille im Sprint. Dies obwohl er zwischenzeitlich nur auf dem 17. Rang lag.

Eschlikon. Das italienische Fiera di Primiero im Trentino ist Austragungsort der diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaft im Orientierungslauf. Der Eschliker Martin Hubmann vertritt die Wiler Farben an diesen Titelkämpfen bereits zum vierten Mal. Nach seiner WM-Bronze vor zwei Jahren über die Mitteldistanz in Australien holte sich der 20-Jährige nun gleich zum Start Bronze im Sprint. Rund 170 Athleten kämpften über die Sprintdistanz um den ersten Medaillensatz.

Der abwechslungsreiche Wettkampf mit kurzen Postenintervallen in zwei Dorfteilen und längeren Routenwahlen zwischen den Siedlungen forderte den Läufern während rund einer Viertelstunde alles ab.

Probleme im Startteil

Für Martin Hubmann begann das Rennen nicht erfreulich. «Bereits auf dem Weg zum zweiten Posten übersah ich einen Durchgang in den engen Gassen, so dass ich kurz stillstehen und wieder umkehren musste», schildert das OL-Talent seinen Fehler, der ihn rund 15 Sekunden kostete.

Auch in der Folge blieb Hubmann nicht ganz fehlerfrei und musste seine Route weitere Male korrigieren. Da im Sprint die Fehler aber vorwiegend wegen zu hohem Lauftempo passieren, konnte man davon ausgehen, dass der Eschliker einen Teil seines Rückstandes aus der ersten Rennhälfte wieder gutmachen könnte.

Hohes Lauftempo zum Schluss

Bis zur zweiten Zwischenzeit, drei Rennminuten vor dem Ziel, hatte sich Martin Hubmann vom 17.

bis auf den sechsten Rang vorgearbeitet, und dank eines pfeilschnellen Abschlusses verdrängte der überglückliche Hinterthurgauer auch noch seinen Teamkollegen Florian Howald auf den vierten Platz. «Nach meinen Patzern glaubte ich nicht mehr an Edelmetall. Offensichtlich stimmt aber die läuferische Form», strahlte Hubmann.

Nicht der beste Schweizer

Für das Schweizer Team begann die WM generell mehr als vielversprechend. Von den zwölf Diplomen, die am Montag verteilt wurden, ging die Hälfe an die Schweiz. Während Matthias Kyburz, noch vor Hubmann klassiert, die Goldmedaille holte, sicherten sich die Geschwister Florian und Severin Howald die Plätze vier und sechs. Bei den Juniorinnen verpassten Fiona Kirk als Vierte und Sarina Jenzer im sechsten Rang das Podest nur knapp. (sw.)





Leser-Kommentare:
keine


Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.

Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!

Um Inhalte kommentieren zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren!

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

tagblatt.ch / ipad

iPad und E-Paper

facebook.com / tagblatt

 ...

Anzeige: