Eine kunterbunte Mischung

WIL ⋅ Heute Abend findet im Gare de Lion die zweite Qualifikationsrunde des Band-X-Ost-Contests 2017 statt. Von den sechs jungen und völlig verschiedenen Bands stammen vier aus der Region Wil. Die «Wiler Zeitung» stellt sie vor.
07. Oktober 2017, 09:00
Josephine Opprecht

Von Pop-Rock über südamerikanisch angehauchten Funk-Jazz zu Hardrock bis hin zu einem experimentellen Mix aus elektronischen Klängen und Rock: Am heutigen Abend gibt es definitiv die Möglichkeit, seinen musikalischen Horizont zu erweitern. Der Band-X-Ost-Contest will neue Talente fördern und ihnen eine geeignete Plattform dafür bieten (siehe Kasten). Junge Musiker erhalten die Chance, sich zu präsentieren und Bühnenerfahrung zu sammeln. Nach ihren Auftritten erhalten die Bands jeweils ein Feedback von der Jury, welches ihnen helfen soll, sich zukünftig auf konstruktive Weise weiterzuentwickeln.

Ein erfolgreicher Auftritt ist oberstes Ziel

Die Band Amace aus Bettwiesen konnte schon einiges an Erfahrung sammeln, denn es ist bereits der dritte Band-X-Ost-Contest für sie. Die vier Musiker wollen das Publikum durch ihre rockige Popmusik, die von Pink oder ­Nickelback inspiriert ist, begeistern und zum «Abgehen» bewegen. Es sei wichtig für sie, einen tollen Auftritt hinzulegen, der viel Spass macht. Wichtiger seien aber weitere Rückmeldungen von der Jury, sagt Bassistin Erina Dvorak. Bei der Kritik der Ex­perten in den vergangenen zwei Jahren erhielten sie Tipps für das Schreiben der Lieder. Nun wollen sie wissen, ob sie sich verbessert haben.

«Laut, lange Haare und schnell» ist die Devise von The Rule. Die drei Brüder aus Flawil sind zum zweiten Mal mit dabei und lassen es mit 80er-Jahre-inspiriertem Hardrock ordentlich krachen. Ein erfolgreicher Auftritt besteht für sie aber nicht nur aus Spass. Weitere Bühnenerfahrung und das Austauschen mit den anderen Bands ist etwas, was sehr geschätzt wird. Die Band erhofft sich neue Ratschläge der Juroren, um weiter an sich arbeiten zu können. Durch ihre Teilnahme im letzten Jahr konnte The Rule an ihrer Bühnenpräsenz arbeiten, da sie danach Angebote für weitere Auftritte erhielten.

Die Wallenwiler Band Take 5 ist ebenfalls zum zweiten Mal am Band-X-Ost-Contest dabei. Die Band, wie man sie heute kennt, entstand letztes Jahr ziemlich spon­tan und kurz vor dem Contest. ­Einige Mitglieder der ursprüng­lichen Konstellation sprangen ab, weshalb schnell Ersatz aufge­trieben werden musste. Ihre Mischung aus Latin, Funk und Jazz entstand durch die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der verschiedenen Mitglieder. Da sie letztes Jahr vor ihrem Auftritt nur dreimal proben konnten, ist es diesmal ihr Ziel, besser vorbereitet zu sein und nun als eingespieltes Team zu glänzen.

Für We Don’t Screw Up aus Uzwil ist es der erste gemeinsame Auftritt beim Band-X-Ost-Contest. Die drei Musiker experimentieren mit elektronischer Musik und Elementen aus dem Rock. Dabei wollen sie etwas Neues entstehen lassen. Sie erhoffen sich vom Contest, ein anderes, grösseres Publikum zu erreichen – und viele Erfahrungen als Band zu machen. Die Musiker sind ­gespannt auf die Meinung der ­Juroren und möchten ihr Bestes versuchen, um schliesslich auch möglichst weit zu kommen, ja vielleicht sogar um den Sieg für sich zu beanspruchen.

Das Feld wird komplettiert durch Rick-o aus Matzingen und Naomi Ella aus Kreuzlingen.

Josephine Opprecht

josephine.opprecht@wilerzeitung.ch

Hinweis

Die Konzerte von Band-X-Ost beginnen heute um 19 Uhr im Gare de Lion in Wil.


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