Die Welt vor der Haustüre

WIL ⋅ Heute startet beim Allee-Schulhaus das World-Food-Festival. An rund 30 Ständen und Foodtrucks kann die Bevölkerung bis am Sonntag kulinarische Leckerbissen aus aller Welt kennen lernen und geniessen.
29. September 2017, 05:18
Yves Weibel

Yves Weibel

yves.weibel@wilerzeitung.ch

Jede Region der Welt hat ihre eigenen Essgewohnheiten. Während hierzulande am Tisch gegessen wird, sitzt man in anderen Gegenden auf dem Boden. Auch das für uns selbstverständliche Besteck findet nicht überall auf dem Globus Verwendung. Auf Reisen kann man daher viel Neues übers Essen lernen. Seien es neue Sitten, Zutaten oder Zubereitungsarten. Den fast unausweichlichen Schritt ins Fettnäpfchen im fernen Ausland haben daher schon einige gemacht. Doch die Welt der Köstlichkeiten kann nicht nur auf ­Reisen erkundet werden.

30 Stände und Foodtrucks aus aller Welt

Dieses Wochenende sind exo­tische Leckerbissen in Wil zu geniessen. Beim Allee-Schulhaus im Herzen der Äbtestadt startet heute das World-Food-Festival. Nach der Durchführung im letzten Jahr hält es hier bereits zum zweiten Mal. «Mit Wil haben wir einen guten Standort und nach dem letztjährigen Festival viele po­sitive Rückmeldungen erhalten», sagt Jacqueline Feger vom Bereich Marketing und Logistik des Vereins World-Food-Festival.

Bei Rund 30 Ständen und Foodtrucks kann die Bevölkerung von heute bis Sonntag Köstlichkeiten aus aller Welt probieren. Erwartet werden während des Wochenendes um die 16 000 Besucherinnen und Besucher. Diese können vor dem Allee-Schulhaus Speisen aus aller Herren Länder entdecken. Eine Geschmacksreise von Afrika nach Asien, Amerika und wieder zurück nach Europa. Der Zugang zum Gelände ist kostenlos. «Damit alles probiert werden kann, bietet jeder Stand eine Probierportion an», erklärt Jacqueline Feger. Die kleineren Portionen können für fünf bis acht Franken erstanden werden. «So können sich die Gäste durch die ganze Welt schlemmen.»

Die Vielseitigkeit des Essens aufzeigen

Wer am World-Food-Festival allerdings nach Fast-Food-Läden oder grossen Fressketten sucht, der wird enttäuscht werden. Jacqueline Feger erklärt: «Uns ist es sehr wichtig, dass bei uns nicht das gewöhnliche 08/15-Essen angeboten wird. Wir achten auf die Exklusivität der Anbieter.» So soll den Gästen ein breiter und hochstehender Genuss ermöglicht werden.

Ein Ziel des World-Food-Festivals sei es eben genau, die ­Leute auf die Vielseitigkeit des Essens aufmerksam zu machen. Ebenfalls soll man an jedem der Tourstopps in der Schweiz dem Alltag entfliehen und viele Menschen treffen können.

Mehr Informationen unter:

www.worldfoodfestival.ch


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