Squashclub geht einen Schritt retour

GRABS ⋅ Das dritte NLA-Jahr steht vor dem ersten Ballwechsel unter keinem guten Stern. ­Primäres Ziel ist der Klassenerhalt, die Playoffs rücken in weite Ferne.
04. Oktober 2017, 05:20
Robert Kucera

Souverän schaffte der Squashclub Grabs im ersten NLA-Jahr mit dem sechsten Schlussrang den Ligaerhalt, eine Saison später folgte der eindrückliche Sieg in der Qualifikationsphase und das Erreichen des Playoff-Finals. Die Steigerung dessen wäre nun der souveräne Meistertitel. Doch weit gefehlt: In Grabs werden heuer kleinere Brötchen gebacken, man steht vor einem sogenannten Zwischenjahr. «Es wird eine eher schwierige Saison werden und ähnlich sein wie im ersten NLA-Jahr», erklärt Team-Captain ­Elisabeth Lamprecht.

«Wir schauen mal, wie weit wir kommen. Schön wäre es, wenn wir die Playoffs trotzdem erreichen. Aber das primäre Ziel ist der Klassenerhalt», meint sie weiter. Zwei Gründe sprechen diese Saison gegen Grabser ­Höhenflüge: Zum einen fällt Luca Wilhelmi wegen seiner anstehenden Rekrutenschule in der Rückrunde aus, zum anderen verfügt der Verein nicht über die finanziellen Mittel, den Ausfall zu kompensieren, respektive in ­jedem Meisterschaftsspiel ausländische Verstärkungsspieler einzusetzen. So wird, wie im ersten NLA-Jahr, die eine oder andere Partie mit einem sogenannten «Low-Budget-Team» ausgetragen, eine Niederlage in Kauf genommen. Dafür glänzt man in den anderen Meisterschaftsspielen, holt dort die wichtigen Punkte für den sicheren Ligaerhalt. Primär gilt es, so lange Luca Wilhelmi spielt, in der Hinrunde das Punktekonto zu äufnen. 23

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch


Leserkommentare

Anzeige: