Mit dem Gewaltmonopol sorgsam umgehen

RORSCHACH ⋅ 26 Polizeiangehörige sind am Freitag ins Korps der Kantonspolizei St. Gallen aufgenommen worden, darunter auch drei erfolgreiche Absolventen aus dem W&O-Gebiet.
02. Oktober 2017, 05:18

Am Freitagnachmittag sind durch den Kommandanten der Kantonspolizei St. Gallen, Bruno Zanga, sechs Aspirantinnen und 20 Aspiranten in einer feierlichen Brevetierung zu Polizistinnen und Polizisten befördert worden. Unter ihnen befinden sich mit Manuel Bieri, Grabs, David Göldi, Buchs, und Nicolas Müller, Gams, auch drei Männer aus dem W&O-Gebiet.

Der Polizeikommandant konnte die jungen Polizistinnen und Polizisten, die vor einem Jahr in die Polizeischule Ostschweiz eingetreten waren, im Haus Würth in Rorschach ins Korps der Kantonspolizei St. Gallen aufnehmen. Der Generalsekretär des ­Sicherheits- und Justizdepartementes des Kantons St. Gallen, Hans-Rudolf Arta, erinnerte die Brevetierten an den sorgsamen Umgang mit dem Gewaltmonopol des Staates. Der feierliche Akt wurde von der Polizeimusik St. Gallen umrahmt.

Gratulation für den Durchhaltewillen

Die frisch gebackenen Kantonspolizistinnen und Kantonspolizisten des Kantons St. Gallen haben ein Jahr lang die Polizei­schule Ostschweiz in Amriswil besucht. Sie haben die Berufsprüfung Polizist/Polizistin mit eidgenössischem Fachausweis erfolgreich bestanden. Der Kommandant der Kantonspolizei, Bruno Zanga, gratulierte den neuen Mitarbeitenden zu ihrer Leistung und ihrem Durchhaltewillen. Den Angehörigen sprach er Dank für ihre Unterstützung aus. Er forderte die jungen Berufskolleginnen und -kollegen auf, sich mit gleichbleibendem Elan den täglichen Herausforderungen ihres spannenden Berufes zu stellen. Das Anpassen an die stetigen gesellschaftlichen Veränderungen verlange ein hohes Mass an Flexibilität und Sozialkompetenz.

Generalsekretär Hans-Rudolf Arta vertrat an der Brevetierungsfeier den Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartementes, Regierungspräsident Fredy Fässler. Er erinnerte die Brevetierten an die vielfältigen Aufgaben der Polizei und an das Gewaltmonopol des Staates. Im Zentrum der Arbeit stehe der Mensch in der Gesellschaft. Die Polizei setze sich für die Freiheitsrechte aller Bürgerinnen und Bürger ein. Sie müsse immer dort einschreiten, wo individuelle Grenzen überschritten und dadurch andere Menschen in ihrer Freiheit beeinträchtigt würden.

Für diese schwierige Aufgabe wurden die jungen St. Galler Kantonspolizistinnen und -polizisten in den letzten zwölf Monaten sehr gut vorbereitet. Die Kantonspolizei zeigt sich in ihrer Medienmitteilung überzeugt, dass die neuen Polizisten diese Herausforderung auf dem anspruchsvollen und ­befriedigenden Berufsweg dank der umfassenden Ausbildung bestens meistern werden. (pd)


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