Erfolg an zwei Turnieren

WERDENBERG ⋅ Die Streetsoccer-Teams aus der Region konnten sich am Unicredit-Cup in München (U17) und am Regio-Cup in Uznach (U16) durchsetzen und belegten Platz 1.
30. September 2017, 05:19

Seit 2009 wird in der Region Werdenberg Streetsoccer gespielt. Dabei werden in allen fünf Gemeinden und in der Stadt Buchs Spieltage angeboten, an denen einzelne Kinder und Jugendliche kommen können oder gleich mit dem Team. An den Spieltagen können Punkte gesammelt werden und die Teams mit den meisten Punkten ver­treten ihre Gemeinde am Werdenberger Finale in Buchs.

Das Besondere ist, dass mit Fairplay gleich viele Punkte erreicht werden können, wie mit Tore schiessen.

Die besten reisten nach München

Am Finale in Buchs am 27. August wurde heuer in vier Kategorien gespielt (U14, U16, Ü16 und Ladys) und die Siegerteams konnten am Unicredit-Cup in München teilnehmen. Dort schieden am 9./10. September die Ladys und die Ü17 nach der jeweiligen Vorrunde aus, die U15 konnten sich bis in den Halbfinal vorkämpfen und die U17-Bocca-Juniors gewannen sogar in ihrer Kategorie gegen die Titelverteidiger Harras Bulls 3:1 im Finale und erbrachten somit zum ersten Mal den Sieg für die Vertretung der Region Werdenberg – eine absolute Glanzleistung.

Das Fairplayteam der Finalspiele in Buchs AFG konnte zusammen mit dem München-­Siegerteam Bocca Juniors am ­Regio-Cup vom 23. September unsere Region vertreten. Beide Teams wurden aufgrund ihres ­Alters in die U16 eingeteilt. Auch dort kam es zu kämpferischen Matches, feinstem Fussball und genüsslichem Fairplay. Schliesslich konnte sich das Team AFG im letzten Spiel 1:0 durchsetzen und gewann das Turnier nach Punkten. AFG wird die Region Werdenberg am Swiss Cup in Biel am 21. Oktober vertreten.

Ein niederschwelliges ­Angebot

Streetsoccer Werdenberg ist ein niederschwelliges Angebot des Kompetenzzentrums Jugend (KOJ). An den Spieltagen können alle zwischen 10 und 21 Jahren teilnehmen. Es gibt keine Verpflichtung, sondern die eigenen Zeitressourcen und die Motivation zählen. Die Teams organisieren sich selbst. An den Spielen übernehmen sie zusätzliche Funktionen, wie Spielbeobachtung oder -planung, und können zu den Fussballregeln selbst drei zusätzliche eigene Regeln bestimmen. Dem Fairplay wird damit automatisch eine besondere Rolle zugeteilt. Jugendliche sind auch bei der Organisation der Spieltage und vor allem am Werdenberger Finale eingebunden und lernen dort etwas dazu. Streetsoccer Werdenberg arbeitet mit Partnern wie «buntkicktgut» in München oder Laureus Streetsoccer im Berner Moosseedorf zu­sammen und hat somit Zugang zu spannenden Turnieren. Fussball ist ein durchaus verbindender Teamsport auch über kulturelle oder Sprachgrenzen hinaus. Und die teilnehmenden Jugendlichen geniessen das Angebot sehr. (pd)


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