«Fitness-Junkie» und andere spannende Jugendbücher

BUCHS ⋅ Anfang März besuchten die drei «da bux»-Autoren Alice Gabathuler, Tom Zai und Stephan Sigg das Oberstufenzentrum Flös, um ihre Bücher vorzustellen.
23. März 2017, 05:38

Die drei «da bux»-Autoren Alice Gabathuler, Tom Zai und Stephan Sigg haben den Verlag speziell für Jugendliche gegründet, die nicht so gern viele oder dicke Bücher lesen. Stephan Sigg besuchte die beiden Klassen 2sb und 2sc und las aus seinem Buch «Fitness-Junkie» vor. Bis zur Erscheinung dieses Buches hatte sich der Autor zwei Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt, Fitnessstudios besucht, Leute beobachtet und auch interviewt. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und trifft auf die jetzige Zeit zu. Es geht um den 17-jährigen Jonas, der sehr oft ins Fitnessstudio geht und dabei masslos übertreibt. Wie er sich in Todesgefahr begibt und wie die Geschichte schliesslich ausgeht, kann man erfahren, wenn man das Buch selber liest.

In der Kleinklasse Oberstufe und im Werkjahr war Tom Zai zu Besuch. Zuerst berichtete er von seinem Leben, über seine Frau, seine Kinder, seine Familie. Er hat viel Humor, denn er erzählte den Schülern ein paar Chuck-Norris- und auch Frauenwitze. Danach las er aus seinem Buch «Der Fluch der Wanze» vor. Es war sehr interessant, wie er dabei seine Stimme veränderte und die Wörter betonte. Im Buch geht es um zwei Jugendliche, die nicht mehr in die Schule wollen. Mit einem Voodoo-Rap verfluchen sie die Schule. Plötzlich sitzt eine Wanze über dem Schuleingang und lässt niemanden mehr hinein. Tom Zai hat den Schülern diesen Voodoo-Rap vorgeführt. Verflucht wurden sie aber nicht.

Schüler kennen die Orte der Handlung

Alice Gabathuler schreibt vor allem Krimis und Thriller für Jugendliche. Anhand ihres ersten Krimis «Black Out» erzählte sie ihren Zuhörern von ihrem glücklichen und manchmal chaotischen Leben und wie sie durch eine Krise zum Schreiben dieses Buches kam. In der Fragerunde interessierten sich die Schüler unter anderem für ihre Frisur. Sie verriet, dass die beiden Zöpfe ihre «Schreibzöpfe» seien, die sie seit «Black Out» trägt. Fürs Schreiben ihres ersten Krimis brauchte Alice Gabathuler vier Jahre. Da die Geschichte in Buchs spielt und die Schüler die erwähnten Orte kennen, ist «Black Out» für sie besonders spannend.

Weil Alice Gabathuler manchmal Mühe hat, passende Namen für die Personen in ihren Büchern zu finden, durften die Schüler am Schluss ihre Namen in die Sammlung in ihrem Notizbuch schreiben. Sie hoffen, dass einer zur Hauptperson ihres nächsten Krimis passt. (pd)


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