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Tagblatt Online, 18. September 2010 01:01:18

Zum ersten Mal mit zwei Teams

Die Damen-Abteilung des UHC Neckertal tritt erstmals mit zwei Teams zur 2. Liga Kleinfeld Meisterschaft an. Beide Teams werden in der 2. Liga antreten. Die Aufteilung der Damen in die erste und zweite Mannschaft war bei Redaktionsschluss noch nicht vollzogen.

Unihockey. Im Gegensatz zu den vergangenen Saisons verzichtet der UHC Neckertal in der heute beginnenden Saison auf die Anmeldung einer Juniorinnen A-Mannschaft. Die letztjährigen A-Juniorinnen rücken deshalb geschlossen zu den Damen auf. Das grosse Kader wird in zwei Teams aufgeteilt, welche beide in der 2. Liga Kleinfeld antreten.

Mit dem Alterssprung zu den Damen erhoffen sich die ehemaligen Juniorinnen die Beendigung eines Traumas.

Das Team, dessen Kern seit Jahren zusammen ist und konstant auf hohem Niveau spielt, hat die letzten drei Saisons jeweils auf dem zweiten Rang abgeschlossen und bereits früher regelmässig dritte und zweite Ränge erspielt. Nie aber reichte es zum erhofften Gruppensieg.

Gemeinsames Training

Neue Spielerinnen haben die beiden Teams auf die kommende Saison nicht zu verzeichnen, allerdings auch kaum Abgänge. Dafür kehrten Spielerinnen, die in der letzten Saison pausierten, wieder aufs Spielfeld.

Mit den aufstrebenden Nachwuchs-Spielerinnen und aufstiegserfahrenen, langjährigen Damen-Spielerinnen verfügt der UHC Neckertal über eine grosse Damenabteilung mit einem ausgeglichenen Kader. Die Einteilung der Spielerinnen in die beiden Teams wird erst kurz vor Saison vorgenommen, trainiert wird während der gesamten Meisterschaft gemeinsam. Neuer Damen-Trainer ist Adrian Zellweger.

Der UHC Neckertal wird mit zwei guten Teams in die Meisterschaft starten können. Sportchef Matthias Seelhofer glaubt deshalb, dass beide Teams im vorderen Drittel mitspielen können. Den vielen Talenten wäre es im Hinblick auf eine attraktive Zukunft zu gönnen, wenn einem Team gar mehr gelingt. Für den absoluten Triumph ist jedoch auch Losglück nötig.

Das spielerische Niveau in der zweiten Liga ist sehr unterschiedlich, eine etwas schwächere Meisterschaftsgruppe könnte zur grossen Chance und zum Ende eines Traumas werden.

Simon Seelhofer,

UHC Neckertal





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