Direkte Links und Access Keys:

Tagblatt Online, 03. August 2010 01:03:48

Aktiv mitmachen

Sie waren lange in der Medienbranche tätig und haben über unzählige 1.-August-Reden Bericht erstattet. Jetzt haben Sie selbst eine 1.-August-Rede gehalten. Wie fühlen Sie sich in der Rolle als Redner?

Als Journalist neigt man zum Zynismus. Als Politiker nicht. Ein bisschen Ernsthaftigkeit ist in diesem Beruf angesagt. Man macht sich Gedanken über die Zukunft.

Was ich in meiner Rede besonders hervorheben wollte, war, dass Demokratie nicht funktioniert, wenn man sie einfach nur konsumiert. Nein, Demokratie kann nur funktionieren, wenn die Leute aktiv mitmachen. Und genau da liegt das Problem. Besonders auf Gemeindeebene wird es immer schwieriger, Leute für Politik begeistern zu können und sie dazu zu bewegen, aktiv mitzumachen.

Hand aufs Herz: Was liegt Ihnen besser, Reden selbst zu schreiben und zu halten oder über Reden Bericht zu erstatten?

Mit dem Berufswechsel hat ein Wechsel in meinem Kopf stattgefunden. Heute bilden Reden einen Teil von meiner Arbeit. Ich finde es aber schön, dass ich die Gelegenheit habe, direkt vor Leuten zu reden. Ich freue mich sehr, dass so viele Leute an dieser Bundesfeier hier auf dem Höhg teilgenommen haben.

Das zeigt einmal mehr, dass die Leute noch Interesse an traditionellen Feiern haben und auch einen gewissen Stolz auf ihr Heimatland. (an)





Leser-Kommentare:
keine


Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.

Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!

Um Inhalte kommentieren zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren!

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

tagblatt.ch / apps

facebook.com / tagblatt

 ...

Anzeige: