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Tagblatt Online, 08. Februar 2012 01:09:05

«Lieber kalt als warm»

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Guido Veraguth ist Eismeister in der Curlinghalle in Wildhaus. Selbst bei minus acht Grad macht ihm seine Arbeit Spass – er habe es lieber kalt als warm. Das erklärt auch, wieso Guido Veraguth meistens ohne Mütze arbeitet und sich den Reissverschluss seiner Jacke nur selten bis ganz nach oben zieht: «Ich muss mich bewegen können», sagt er. Ansonsten ist aber auch er warm angezogen. Sein Geheimrezept: lange Unterhose («Mit den Beinen bin ich am wenigsten aktiv.») und warme Schuhe («Wenn man kalte Füsse hat, friert man schnell am ganzen Körper.»). Zwischendurch gibt es heisse Schokolade. Bei guten Bedingungen verbringt er bis zu viereinhalb Stunden seiner Arbeitszeit im Freien; wenn es schneit, können es bis zu sieben Stunden sein. «Ohne Liebe zum Winter wäre dies der falsche Beruf. Ich will keinen anderen Arbeitsplatz», sagt Guido Veraguth. Christopher Eggenberger





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