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Tagblatt Online, 08. Februar 2012 01:09:05

«Hände in den Sack»

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Als Allrounder im Obertoggenburger Skigebiet wird Ernst Vetsch dort eingesetzt, wo es ihn am dringendsten braucht, so zum Beispiel am Schlepplift Oberdorf, wo er den Wintersportlern am Bügellift hilft. Die Kälte schien ihm kaum etwas anzuhaben: «Heute geht es ja auch noch. Im grossen und ganzen gefällt es mir aber schon besser, wenn es warm ist», so Ernst Vetsch. Tiefe Temperaturen an sich seien ohnehin noch nicht das Schlimmste: Schneegestöber und Wind seien noch unangenehmer. Am Skilift lösen sich die Mitarbeiter jede halbe Stunde ab, und auch sonst sei man jeweils nicht länger draussen als nötig. Und wenn wieder einmal Dienst im Freien angesagt ist, gilt es laut Ernst Vetsch zwei Dinge zu beachten: «Warme Füsse sind das Wichtigste. Die Hände kann man in den Hosensack stecken, wenn man sie nicht braucht. Dann weiss man auch immer, wo sie sind.» Christopher Eggenberger





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