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Tagblatt Online, 15. Juni 2011 08:37:00

«Für mich ist der Tod kein Tabu»

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Liselotte Etterlin aus Wattwil hat keine Scheu vor dem Tod: Sie hat in der Sterbebegleitung die passende Freiwilligenarbeit für sich gefunden. (Bild: Matthias Giger)

WATTWIL. Liselotte Etterlin aus Wattwil leistet Freiwilligenarbeit der besonderen Art: Sie begleitet Menschen, die im Sterben liegen. Von Kindesbeinen an hat sie sich mit älteren Menschen gut verstanden. Früh entwickelte sie auch ein Interesse für den Tod, der ihrer Meinung nach kein Tabu sein sollte.

Matthias Giger

Der Grundstein für Liselotte Etterlins Freiwilligentätigkeit ist früh gelegt worden. Rings um das Elternhaus wohnten ältere Menschen. Im Auftrag ihrer Mutter brachte sie den Nachbarn von Zeit zu Zeit Gebäck oder Früchte vorbei. «Ich hatte schon immer einen guten Draht zu älteren Menschen. Sie sind gelassener als Gleichaltrige, vielleicht, weil sie sich nicht mehr so stark beweisen müssen», sagt sie. Darüber gesprochen habe man in ihrer Familie aber nicht, wenn ein Nachbar oder eine Nachbarin starb.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 15. Juni.





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