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Tagblatt Online, 25. August 2010 15:02:10

Drei Grad für warmes Duschen

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René Rüttimann von der Dorfkorporation Bütschwil kontrolliert die Heizungsanlage im Hallenbad. (Bild: Bild: ohu)

Seit einem Monat ist die neue Grundwasserheizungsanlage der Dorfkorporation Bütschwil im Hallenbad in Betrieb. Mit der aus dem Trinkwasser gewonnenen Wärme werden das Hallenbad, die Turnhalle und die Zivilschutzanlage versorgt.

Olivia Hug

Bütschwil. Seit einem Monat wird die Energie für die Beheizung des Hallenbads aus dem Bütschwiler Trinkwasser gewonnen. Ebenso versorgt es die Turnhalle und die Zivilschutzanlage mit Wärme. Dazu hat die Dorfkorporation eine neue Pumpe im Pumpwerk Aufeld installiert, welche das Grundwasser in den Heizungskeller im Hallenbad transportiert. Dort wird dem Wasser drei Grad der Temperatur entzogen, welche mittels Wärmepumpe als Nutzwärme auf die Heizungen übertragen wird.

Das abgekühlte Wasser fliesst über eine Rückführleitung in die Versickerungsanlage, die auch das Wasser, das auf den Fussballplätzen abfliesst, sammelt. Von dort fliesst es zurück ins Pumpwerk. «Dadurch, dass das Grundwasser letztlich dorthin fliesst, wo es gewonnen wurde, ist die Trinkwasserversorgung nicht gefährdet», erklärt René Rüttimann, Betriebsleiter der Dorfkorporation.

Erste Priorität hat im Falle eines Engpasses – etwa in einem Hitzesommer – aber immer noch das Trinkwasser. Für die Sicherstellung der Wärmeversorgung von Hallenbad, Turnhalle und Zivilschutzanlage kommt dann die Gasheizung im Heizungskeller auf.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 26. August.





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