Projektauflage Ende 2018?

Verfahrensablauf Heinz Meier, Leiter Wasserbau im kantonalen Tiefbauamt, erläuterte den weiteren Ablauf.
24. Februar 2017, 05:36
Martin Knöpfel

Bis Ende Jahr soll das Vorprojekt reif sein für die Vernehmlassung bei den kantonalen Fachstellen. Es gilt zudem, einen Kostenteiler auszuarbeiten, die Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen und zu zeigen, dass das Projekt die erhoffte Schutzwirkung hat. Ferner muss das Projekt dem Bundesamt für Umwelt vorgelegt werden, weil der Bund einen Drittel der Kosten zahlen soll. Zudem wird die Gemeinde Wattwil angehört. Dann folgen der Bericht an den Regierungsrat, die Botschaft an den Kantonsrat und voraussichtlich eine Volksabstimmung. Ende 2018 sollte das Projekt aufgelegt werden können. Dann sind Einsprachen möglich und Rechtsmittelverfahren, deren Dauer laut Meier nicht absehbar sind. Wenn ein bewilligtes Projekt vorliegt, erteilt der Bund die definitive Kostengutsprache. Erst in diesem Stadium kann der Kanton den Landerwerb und die Submission starten. Meier will keine Jahreszahl für den Baubeginn nennen. Auf einer Folie ist 2021 als frühestmögliches Datum für den Baubeginn genannt.

 


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