Tagblatt Online, 28. Januar 2009 08:04:47
Faksimile mit Folgen
Wie wichtig es ist, dass Handschriften weltweit zur Verfügung stehen, hat St. Gallen mit dem Klosterplan aus dem Jahr 820 erlebt. Dieser wurde 1952 faksimiliert und mit einem Begleitheft des Historischen Vereins zugänglich gemacht. Dies wiederum hat eine breite Erforschung des einzigartigen Plans ermöglicht. Mit der Folge, dass die wichtigsten Arbeiten gar nicht in Europa, sondern in Amerika entstanden. Die beiden Professoren Walter Horn und Ernest Born von der Berkeley-University haben ihre Ergebnisse in drei grossen Volumen herausgegeben. Ebenfalls in den USA wird die Erforschung des Klosterplans mit einem neuen Projekt weitergeführt, digitalisierend und kommentierend. Auch dieses Projekt wird von der Mellon-Stiftung unterstützt (J. O.)
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