Tagblatt Online, 06. Mai 2012 18:13:00
Zehntausende am Gallusfest
25 Gauklergruppen aus aller Welt begeisterten am Wochenende im Klosterviertel. Darunter Fire Fingers aus Israel. (Bild: Urs Bucher)
ST. GALLEN. «Aufgetischt!» war für die Organisatoren ein voller Erfolg. Das Volksfest zum Gallusjubiläum vom Freitag und Samstag in der südlichen St. Galler Altstadt zog zwischen 25'000 und 30'000 Personen an. Es verlief rundum friedlich.
Das Gallusfest vom Wochenende hatte vor allem eines: unheimliches Wetterglück. Der Freitagabend war zwar etwas kühl, blieb aber trocken. Nach heftigen Regenfällen am Samstagvormittag konnten dann Strassenkünstler und Festwirte ab Mittag bis 22 Uhr im Trockenen, teils sogar bei Sonnenschein, ihr Publikum unterhalten und verpflegen.
Bilderstrecke: Strassenfest St.Gallen
Im Rahmen des Gallusjubiläums fand unter dem Namen «Aufgetischt» ein buntes Strassen- und Gauklerfest im Klosterviertel von St.Gallen statt. (Bilder: Benjamin Manser)
Sanität und Polizei arbeitslos
Von einem Erfolg schreiben die Organisatoren am Sonntag in einer Mitteilung auch aufgrund des regen Publikumsinteresses. Am Freitag waren nach Schätzung der Stadtpolizei alles in allem rund 10 000 Personen am Fest unterwegs. Am Samstag sollen es nochmals 15 000 bis 20 000 Personen gewesen sein, die die Darbietungen von zwei Dutzend Strassenkünstlergruppen verfolgten.
Für ein öffentliches Strassenfest dieser Grösse ist aber auch bemerkenswert: Sanität und Polizei verzeichneten gemäss Mitteilung keinen einzigen Einsatz. Die Veranstaltung sei «rundum friedlich» über die Bühne gegangen. Durch das Mehrwegkonzept mit Depot für Getränkebecher sowie die Disziplin der Besucherinnen und Besucher hätten nach Festschluss auch die Putzequipen «leichtes Spiel» gehabt.
Eine ideale «Festhütte»
Mit dem ersten Grossanlass hat am Wochenende auch die umgebaute südliche Altstadt die erste Feuerprobe bestanden. Die grosszügige Gestaltung von Gassen und Plätzen habe wesentlich zur Stimmung am Strassenkünstlerfestival beigetragen, bestätigte im Gespräch Iwan Köppel vom Organisationskomitee. (vre)
Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 7. Mai.
- Artikel empfehlen:













Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.
Kommentar schreiben