Tagblatt Online, 20. November 2009 07:39:00
Plakatkrieg um den lieben Gott geht weiter
(Bild: Bild: Reto Martin)
ST.GALLEN. Nach den Freidenkern die Konservativen: Derzeit hängen in St.Gallen und Winterthur diese Plakate, welche von der Pius-Bruderschaft lanciert worden sind. Die Kampagne dauert nach Auskunft der Plakatgesellschaft APG bis zum 25. November.
Die Piusbruderschaft gehört zum erzkonservativen Flügel der Katholiken. In den Mittelpunkt öffentlichen Interesses gerieten sie, als der Papst Anfang dieses Jahres vier Bischöfe der Bruderschaft rehabilitiert hatte. Einer dieser Bischöfe outete sich als Holocaust-Leugner.
In der Ostschweiz ist die Piusbruderschaft ziemlich stark – unter anderem in Wil und im Rheintal – präsent. In der Stadt St. Gallen interessierten sie sich für den Kauf der Kirche St. Leonhard. Auf ihrer Homepage sprechen sie von einer Gegenkampagne zu derjenigen der Freidenker. Wortreich wollen sie der «Beleidigung Gottes» entgegenwirken. (kl)
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kyri (20. November 2009, 21:40)
Wenn ich Fredy Brunner mitteile...
... dass mich das Plakat in meinen atheistischen Gefühlen verletzt, lässt er es dann auch verbieten wie damals das «konfessionsfrei»-Plakat der Freidenker?
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