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Tagblatt Online
28. Februar 2016, 14:18 Uhr

Stadt St.Gallen lehnt Güterbahnhof-Initiative ab

Die Stadt St.Gallen befürwortet den Bau eines zusätzlichen Autobahnanschlusses. Die Initiative "Für ein lebendiges Areal Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss" wurde deutlich abgelehnt. Zoom

Die Stadt St.Gallen befürwortet den Bau eines zusätzlichen Autobahnanschlusses. Die Initiative "Für ein lebendiges Areal Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss" wurde deutlich abgelehnt.

Die Stadt St.Gallen befürwortet grundsätzlich den Bau eines zusätzlichen Autobahnanschlusses. Die Initiative "Für ein lebendiges Areal Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss" wurde mit 17'270 zu 10'092 Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug 64,10 Prozent.

ST.GALLEN. Das Nein zur Initiative bedeutet noch nicht, dass der neue Autobahnanschluss gebaut wird. Die Entscheidung darüber ist Sache des Bundes.

Provisorische Pläne sehen den Bau einer unterirdischen Teilspange von der Stadtautobahn bis zum Güterbahnhof-Areal vor, dort einen unterirdischen Kreisel und weiter einen Tunnel bis zur Liebegg in Richtung Teufen. Was das Ganze kostet, ist nicht bekannt.

Das Initiativkomitee aus SP und Grünen hatte gewarnt, der Autobahnanschluss werde eine neue Nutzung des Güterbahnhof-Areals für Wohnen, Gewerbe, Freizeit und Kultur über Jahrzehnte blockieren. Zudem würde Mehrverkehr generiert und die im Bau befindliche neue "Durchmesserlinie" der Appenzeller Bahn konkurrenziert.

Zu den Gegnern der Initiative − und somit Befürwortern des Autobahnanschlusses − gehörten die bürgerlichen Parteien, das Gewerbe, der Stadtrat und eine Mehrheit des Stadtparlaments. Sie warnten vor einer "Staustadt", es brauche die Teilspange zur Verkehrsentlastung. (sda)


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