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Tagblatt Online
18. Februar 2016, 12:03 Uhr

Mädchen von Unbekanntem angesprochen

Der Mann soll in der Nähe des St.Galler Schulhauses Gerhalde beobachtet worden sein. Die Polizei hat Kenntnis von den Gerüchten. Zoom

Der Mann soll in der Nähe des St.Galler Schulhauses Gerhalde beobachtet worden sein. Die Polizei hat Kenntnis von den Gerüchten.

In der Nähe des Schulhauses Gerhalde in St.Gallen soll ein Mädchen auf dem Heimweg von einem Unbekanntem angesprochen worden sein. Der Schulleiter hat daraufhin die Eltern in einem Schreiben über den Vorfall informiert. Die Polizei hat ebenfalls Kenntnis vom Vorfall.

ST.GALLEN. In der Stadt St.Gallen soll ein unbekannter Mann auf einem Schulweg unterwegs sein. Das berichtet das Onlineportal FM1Today. Im Bericht wird Schulleiter Marius Ettlinger zitiert: “Die Gerüchte mehren sich.” Der Schulleiter hat sich deshalb mit einem Brief an die Eltern gewendet.

Der Mann soll in der Nähe des Schulhauses Gerhalde beobachtet worden sein. FM1Today liess sich den Einsatz rund um das Schulhaus Gerhalde von Polizei-Mediensprecher Roman Kohler bestätigen: Die Polizei habe Kenntnis von den Gerüchten. Die Präsenz in der Umgebung der Schulhäuser sei verstärkt worden. Verhaftet worden sei bis jetzt niemand. Die Stadtpolizei hat aber dafür auch keine rechtliche Handhabe: Ist eine Person auf einem Schulweg unterwegs, ist das nicht strafbar.

Ein Elternteil berichtet gegenüber FM1Today, dass ein Unbekannter einem Mädchen auf dem Schulweg hinterher gelaufen sei. Das Mädchen sei in einen Hauseingang geflüchtet. Dort sei sie auf einen Bewohner getroffen, welcher das Mädchen daraufhin nach Hause begleitet habe. Der Unbekannte soll einen blauen Mantel getragen haben.

Die Polizei nehme die Situation ernst, so der Sprecher der Stadtpolizei. Als Vorsichtsmassnahme empfiehlt die Schulleitung im Brief, dass die Kinder den Schulweg gemeinsam zurücklegen. (red.)
 


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Pumpelche (22. Februar 2016, 14:55)
Aha.

Und was ist die Antwort der Polizei darauf, dass am vergangenen Freitag offenbar ein, resp. sogar zwei Kinder von einem Unbekannten in ein Auto gezehrt werden sollte/n?

Wieso geht ein solcher Brief nicht an ALLE Eltern, auch diejenigen mit Kindern im Schulhaus Rotmonten? Ein bisschen 'Panik' schadet nicht, wenn dafür keine informationelle Zweiklassenpolitik betrieben wird.

Fakt ist: Etwas ist im Gange. Und man dürfte erwarten, dass die verträumten Quartierpolizisten und das Schulamt endlich einmal liefert - konkret und unmissverständlich.

Kinder 'zusammen' auf den Schulweg zu entsenden hilft rein gar nichts. Unglaublich.

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