Zur Mobile-Ansicht wechseln
Tagblatt Online
11. März 2016, 07:00 Uhr

Lücke bei Kinderbetreuung schliessen

Beim «normalen» FSA-Angebot mit Mittagstisch und nachschulischer Betreuung gibt es am Nachmittag eine Betreuungslücke von zwei Stunden. Stadtparlamentarier Beat Rütsche will diese schliessen. Jetzt hat er einen politischen Vorstoss zu diesem Thema lanciert.

ST.GALLEN. Die Familienergänzende Betreuung (FSA) gibt es inzwischen an allen Schulhäusern in der Stadt St. Gallen. Die Betreuungszeiten sind jedoch nicht überall gleich: An acht Schulhäusern gibt es das «normale» FSA-Angebot mit Mittagstisch von 11.45 bis 13.30 Uhr sowie nachschulischer Betreuung von 15.30 bis 18 Uhr an vier Tagen pro Woche. An sechs Schulhäusern gibt es FSA-plus, also eine Tagesbetreuung von 7 bis 18 Uhr, auch während acht Ferienwochen. Demnächst wird FSA-plus auch an den Schulhäusern Oberzil und St. Leonhard (nach Abschluss der Renovationsarbeiten) eingeführt.

Am Nachmittag durchgehend

An Schulhäusern ohne FSA-plus klafft somit zwischen 13.30 und 15.30 Uhr eine Betreuungslücke. CVP-Stadtparlamentarier Beat Rütsche will diese schliessen. Er hat deshalb eine Einfache Anfrage zu diesem Thema beim Stadtrat eingereicht. Darin fragt Rütsche, welche Möglichkeiten es für eine durchgehende Nachmittagsbetreuung gibt. Er will zudem wissen, ob diese – im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten – durch die Mitarbeitenden, welche über Mittag und ab 15.30 Uhr im Einsatz stehen, gewährleistet werden könnte.

Rütsche bittet den Stadtrat abzuklären, auf wann ein entsprechend ausgebautes FSA-Angebot an einem Standort als Pilotprojekt und wann flächendeckend an allen FSA-Standorten eingeführt werden könnte. Er fragt weiter, mit welchen Kosten dafür zu rechnen sei.

Stundenpläne früher abgeben

Die Betreuung der Kinder während Schulferien und an schulfreien Nachmittagen sei für die Eltern an Standorten ohne FSA-plus eine Herausforderung, schreibt Rütsche weiter. Er erkundigt sich beim Stadtrat, ob die Stundenpläne für das jeweils folgende Schuljahr bereits früher, beispielsweise Ende März statt wie bisher Ende Mai, abgegeben werden könnten. Und wenn nicht, will Rütsche wissen, ob es möglich wäre, Eltern von Erst- bis Viertklässlern jeweils am Ende des ersten Semesters wenigstens bezüglich der Planung für zwei Nachmittage pro Woche zu informieren. (dag)



Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein.
Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren.



Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

ostjob.ch  STELLENSUCHE

Ostschweizer Trauerportal

tagblatt.ch / leserbilder

FACEBOOK.COM /TAGBLATT