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Tagblatt Online
15. März 2016, 11:04 Uhr

Grünes Licht für Fernwärmezentrale

Die Fernwärmezentrale entsteht auf dem ehemaligen Gelände des Werkhofs. Zoom

Die Fernwärmezentrale entsteht auf dem ehemaligen Gelände des Werkhofs.

Nach einem Unterbruch von dreieinhalb Jahren können die St.Galler Stadtwerke die Fernwärmezentrale Waldau wie geplant bauen. Das Bundesgericht ist der Argumentation der Stadt vollumfänglich gefolgt und hat die Beschwerde gegen die Baubewilligung abgewiesen.

"Die neue Fernwärmezentrale wird benötigt, um die Spitzenlast des erhöhten Fernwärmebedarfs in der Stadt St.Gallen zu decken sowie die Versorgungssicherheit zu erhöhen", wie die Stadt in einem Communiqué mitteilt.

Die Einsprache sowie eine nachfolgende Beschwerde gegen das Urteil des kantonalen Verwaltungsgerichts hatten dazu geführt, dass das Bundesgericht diesen Rechtsstreit zu behandeln hatte. "Nun ist die Baubewilligung rechtskräftig, und das Projekt kann wie geplant auf dem Areal des alten Werkhofs Waldau zwischen Schönaustrasse, Sömmerlistrasse und Waldauweg umgesetzt werden", so die Stadt.

Bau bereits begonnen
Die zeitliche Verzögerung von dreieinhalb Jahren führte laut der Mitteilung dazu, dass ein Provisorium erstellt und Anpassungen bei der Ausbauplanung vorgenommen werden mussten. "Da das Bundesgericht der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung erteilte, haben die St.Galler Stadtwerke bereits zu Beginn dieses Jahres mit dem Bau des Kellergeschosses begonnen. Damit kann die Fernwärmezentrale Waldau noch in der Heizperiode 2016/2017 in Betrieb gehen", wie die Stadt meldet. Die Zentrale werde im Verbund mit den erhöhten Bandenergielieferungen aus dem Kehricht-Heizkraftwerk in der Au an kalten Wintertagen die Spitzenlast für das St.Galler Fernwärmenetz abdecken.

"Wichtiger Meilenstein"
"Mit diesem Projekt wird ein weiterer wichtiger Meilenstein des städtischen Energiekonzepts umgesetzt, welches als eine der zahlreichen Massnahmen den schrittweisen Ausbau der Fernwärmeversorgung vorsieht", heisst es im Communiqué abschliessend. (pd/red.)
 


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