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Tagblatt Online
14. November 2015, 17:24 Uhr

Flugblattaktion gegen Pelz

Der Tierschützer Erwin Kessler hatte die Aktion lange angekündigt. Am Samstag Nachmittag verteilte er von 14.20 bis 15.20 Uhr vor dem Geschäft Mode Weber in der St.Galler Innenstadt seine Flugblätter, mit denen er Pelzmode anprangert.

Da der Standort für solche Aktionen nicht bewilligungsfähig ist, musste die Stadtpolizei St.Gallen anrücken. "Bei allfälliger Gefährdung von Fussgängern hätten wir einschreiten müssen", sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei.

Als Kessler im vergangenen Jahr am selben Ort Flugblätter verteilte, hätten Fussgänger auf die Strasse ausweichen müssen. Dies sei jetzt nicht passiert, da weniger Leute unterwegs waren.

Keine Kooperation mit Polizei
Die Beamten boten Kessler an, seine Aktion beim Broderbrunnen auf der gegenüberliegenden Strassenseite durchzuführen. "Dort gibt es viel mehr Platz", sagt Widmer. Doch Kessler habe dies abgelehnt. Deswegen wird Kessler nun mit einer Anzeige der Polizei rechnen müssen. Diese wird an die Staatsanwaltschaft gehen, welche über die Höhe der Busse befindet.

Die Polizei habe Kenntnis von Kesslers Aktion gehabt und sich anfangs Woche deswegen mit ihm in Verbindung gesetzt, telefonisch und schriftlich. "Wir wollten mit Kessler die Situation erörtern und mit ihm nach einem anderen Standort suchen, da der Ort vor Mode Weber nicht bewilligungsfähig ist", sagt Widmer. Doch Kessler habe die Kommunikation verweigert. (miz)
 


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erwin-kessler (15. November 2015, 12:47)
Polizei lügt

Die Behauptung der Stapo St Gallen, wegen mir hätten Fussgänger auf die Strasse ausweichen müssen, ist gelogen - das belegen umfangreiche Film- und Foto-Aufnahmen und mehrere Zeugen. Verlogene Polizei, von den Behörden gedeckt, das erlebe ich nicht zum ersten mal im Kanton SG. Die Gerichtsverfahren gegen die Polizisten werden absichtlich verschleppt, weil wir "zufällig" erdrückende Beweise haben.

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