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Tagblatt Online, 06. Januar 2011 01:05:54

Aktenzeichen Solitüde ungelöst

Vor mehr als einem Jahr ist auf der Solitüde der Saalanbau des ehemaligen Ausflugsrestaurants abgerissen worden. Was aber sonst mit der Liegenschaft geschieht, bleibt ungewiss. Die Ortsbürgergemeinde ist nach wie vor an einem Kauf interessiert, doch die Besitzer, die Erbengemeinschaft Speck, stellen sich weiterhin quer. «Wir würden gerne die landwirtschaftliche Liegenschaft und ein kleines Waldstück erwerben», sagt Bürgerratspräsident Arno Noger.

Vielleicht eine Besenbeiz

Was den Restaurationsbetrieb betrifft, wird nicht mehr an ein grösseres Lokal gedacht. Ein solches wäre finanziell nicht rentabel, sagt Noger. Hingegen sei eine genossenschaftlich betriebene und sporadisch geöffnete Besenbeiz denkbar, sofern der Quartierverein Riethüsli die Idee unterstütze. Von der Umsetzung ist man jedoch ein grosses Stück entfernt. Denn die Besitzer meiden wie schon früher jeden Kontakt. Da sie mit dem Abbruch der Saalruine ein Sicherheitsrisiko beseitigt haben und somit ihrer Pflicht nachgekommen sind, können sie mit ihrem privaten Eigentum mehr oder weniger machen, was sie wollen. «Allerdings wird mit dem Status quo die Solitüde nicht aufgewertet», sagt Noger. Das Anwesen steht seit 2007 leer und bietet nach allgemeiner Auffassung keinen erbaulichen Anblick.

Aussichtspunkt amtlich

Ein gewisses öffentliches Interesse kann zudem nicht abgesprochen werden. Im neuen Richtplan ist die Solitüde als wichtiger Aussichtspunkt mit Blick über die Grenze erwähnt. (th)





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