Wegen "Burglind": Zahlreiche Waldwege und Waldstrassen in St.Gallen versperrt

ST.GALLEN ⋅ Infolge des Wintersturms Burglind hat die Ortsbürgergemeinde St.Gallen Teile ihrer Forstequipe aus den Ferien zurückbeordert. Rund 3000 Kubikmeter Holz sind dem Sturm zum Opfer gefallen.
05. Januar 2018, 14:34
Der Sturm "Burglind“ hat am vergangenen Mittwoch in den Wäldern der Ortsbürgergemeinde St.Gallen schätzungsweise 3000 Kubikmeter Holz geworfen. Dies entspreche rund einem Drittel einer Jahresnutzung. Deshalb seien zahlreiche Wanderwege und Waldstrassen in den Wäldern rund um die Stadt St.Gallen insbesondere aber im Süden der Stadt durch liegende Bäume versperrt.

"Als Sofortmassnahme wurden Teile der Forstequipe aus den Betriebsferien zurückgerufen, um die Zufahrten zu Landwirtschaftsbetrieben zu öffnen", schreiben die Verantwortlichen der Ortsbürgergemeinde in einer Medienmitteilung. Die umfassenden Aufräum- und Sicherungsarbeiten werden im Wald der Ortsbürgergemeinde am nächsten Montag beginnen. Dies weil zum Schutz der Arbeitskräfte eine Beruhigung der Wettersituation abgewartet wird. "Oberste Priorität bei der Aufrüstung des Sturmholzes hat die Unfallvermeidung", so die Ortsbürgergemeinde. Geworfenes Holz könne sehr gefährlich sein und unter Spannung stehen. Immer wieder sei es in der Vergangenheit bei Aufräumarbeiten nach Stürmen zu schweren und auch tödlichen Unfällen gekommen.

"Es wird einige Wochen dauern, bis alle Waldwege und Waldstrassen wieder uneingeschränkt begehbar sind", heisst es in der Mitteilung weiter. Die Ortsbürgergemeinde bittet um Verständnis und empfiehlt, versperrte Waldstrassen und Waldwege nicht zu begehen. Zudem weist sie darauf hin, dass weiterhin ein erhöhtes Risiko von herunterfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen auch bei geringen Windgeschwindigkeiten besteht. Der Verband WaldSchweiz warnt für die ganze Schweiz vor Waldspaziergängen. (tn)