Fahrverbot Bahnhofsareal: 60 Bussen in zwei Tagen

BAHNHOFVORFAHRT ⋅ Seit Oktober gilt am östlichen Rand des Bahnhofplatzes beim Rathaus ein Fahrverbot. Allein am 24. und 25. Oktober hat die Polizei dort über 60 Bussen verteilt.
28. November 2017, 07:45

Seit Anfang Oktober gilt für die Bahnhofstrasse ab dem Bahnhofpärkli ein Fahrverbot. Drei Wochen lang informierte die Stadtpolizei Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer an Ort und Stelle. Seit dem 24. Oktober werden die Autofahrer gebüsst, die hier verbotenerweise unterwegs sind. Allein an den ersten zwei Tagen wurden gemäss gestriger Mitteilung der Polizei nicht weniger als 60 Bussen ausgestellt. Als Reaktion auf die hohe Zahl wurde die Kontrolltätigkeit zwei Tage lang ausgesetzt, bis zusätzliche Hinweistafeln montiert waren. Obwohl sie jetzt sehr deutlich auf die Neusignalisation aufmerksam machen, wird das Fahrverbot bis heute häufig missachtet.

Per Bodenmarkierung in die Schützengasse umleiten

Aktuell prüft die Stadtpolizei daher, ob allenfalls eine Bodenmarkierung Autofahrerinnen und Autofahrer besser von der Bahnhofstrasse in die Schützengasse statt in den mit dem Fahrverbot belegten Bereich der Bahnhofstrasse führen würde. Ziel der Polizei bleibt gemäss Mitteilung auf jeden Fall, dass das Fahrverbot im Osten des neugestalteten Bahnhofplatzes ebenso gut eingehalten wird, wie jenes im Westen beim Gaiserbahnhof. Die Stadtpolizei appelliert an Autofahrerinnen und Autofahrer, das Fahrverbot zu beachten und die Bahnhofvorfahrt an der Lagerstrasse bei der Fachhochschule zu benutzen. (stapo/vre)

Grafik: fm1today.ch

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