Nächtliche Schwerstarbeit am Bahnhof St.Gallen

ST.GALLEN ⋅ Die Montage der neuen Ankunftshalle des St.Galler Hauptbahnhofs hat in der Nacht auf Dienstag begonnen. Für den rund 20 Meter breiten und 15 Meter hohen Glaskubus werden über 250 Tonnen Stahl verbaut.
18. Juli 2017, 06:44
CHRISTOPH RENN
Die beiden schwersten Bauteile, die je rund 36 Tonnen wiegen, wurden in der Nacht auf Dienstag an ihren Platz gehievt. Dafür war der grösste Pneukran der Schweiz im Einsatz, der «Liebherr LBT 1500-8.1». In der Nacht auf Mittwoch werden die kleineren Zwischenteile für den Dachrost montiert. Ende September beginnt dann die Montage der Verglasung der Ankunftshalle, deren Fassade und Dach aus 428 Glasscheiben von jeweils rund vier Quadratmetern bestehen.

In der Nacht auf Dienstag wurde am Bahnhof St.Gallen schwer gearbeitet. Die Montage der neuen Ankunftshalle hat begonnen. (Bilder: Benjamin Manser)

 
Aus Sicherheitsgründen müssen die Arbeiten in der Nacht ausgeführt werden. Zum einen können die Bauteile nicht über den Platz gehievt werden, solange darunter Busse und Züge der Trogenerbahn verkehren. Zum anderen müssen die Fahrleitungen abgestellt werden. Das neue «Eingangstor zur Stadt», wie es die Verantwortlichen nennen, wird künftig nachts beleuchtet. Der Glaskubus wird bis zum Fahrplanwechsel und der Wiedereröffnung der Rathausunterführung am 10. Dezember komplett fertiggestellt sein.
 

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