Cozzio-Nachfolge: FDP verzichtet auf Kandidatur

ST.GALLER STADTRAT ⋅ Die St.Galler FDP verzichtet darauf, ins Rennen um die Nachfolge von CVP-Stadtrat Nino Cozzio einzusteigen. Eine weitere aufsplitterung der bürgerlichen Kräfte soll so vermieden werden.
24. Juli 2017, 12:18
Die Parteileitung der FDP Stadt St.Gallen hat entschieden, im ersten Wahlgang um die Nachfolge von Stadtrat Nino Cozzio auf eine eigene Kandidatur zu verzichten. Die Nominationen der übrigen Parteien habe man zur Kenntnis genommen. Mit dem Ablauf der Nominationsfrist am Montag präsentiere sich eine klare Ausgangslage: "Einmal mehr steht St.Gallen am 24. September vor der Wahl zwischen zwei Alternativen: Bürgerlich oder links", schreibt die FDP. Vor diesem Hintergrund erscheine es der Parteileitung der FDP nicht sinnvoll, eine eigene Kandidatur zu lancieren und so eine weitere Aufsplitterung der bürgerlichen Stimmen in Kauf zu nehmen. Oberstes strategisches Ziel der FDP sei es, die bürgerlichen Kräfte in der Stadtregierung zu stärken.

Welche Kandidatur die FDP im ersten Wahlgang offiziell unterstützen wird, entscheidet sich an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 15. August. Für den Fall eines allfälligen zweiten Wahlgangs im Spätherbst werde die Parteileitung eine neue Lagebeurteilung vornehmen und das weitere Vorgehen koordinieren. (pd/jw)

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