Der FC St.Gallen nimmt doch den Bus

GLOSSE, TEIL 2 ⋅ Die glossierten Reisen des FC St.Gallen zu seinen Auswärtsspielen haben in den sozialen Medien Reaktionen unterschiedlichster Natur ausgelöst.
08. Januar 2018, 19:33
Es gab Fans, die könnten Reisen zu den Auswärtsspielen im gleichen SBB-Zug mit der Mannschaft und dem Verwaltungsrat durchaus etwas Gutes abgewinnen, andere äusserten sich kritisch auf Facebook und Twitter. Sie gaben zu bedenken, der FC St.Gallen habe doch erst gerade einen Bus anschreiben und grün-weiss lackieren lassen.

Beim FC St.Gallen klingelten die Telefone am Wochenende heiss, wie Kommunikationschef Daniel Last auf Anfrage sagte. Die Kommunikationsabteilung habe sich am Samstag dazu gezwungen gesehen, auf die Tagblatt-Glosse auf Facebook und Twitter zu reagieren. Der FC St.Gallen tat dies auf sympathische Art und Weise.

Er twitterte ein Bild des neuen Mannschaftsbusses und versah es mit den Zeilen, die Idee des Tagblatts sei zwar keine schlechte, aber die Mannschaft bleibe doch beim Bus als Transportmittel.
Dass mit Christoph Hammer der Finanzchef der Schweizerischen Bundesbahnen neu im Verwaltungsrat des FC St.Gallen sitzt, ändert also nichts am Reiseregime der Fussballer. (dwi)

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