«Gehört zu einer Stadt»

Aufgrund strenger Auflagen kommt die Aktion «Jeder Rappen zählt» dieses Jahr nicht nach St. Gallen. Passanten finden das schade und haben wenig Verständnis für die Position der Stadt.
19. November 2014, 08:09
Text: Michel Burtscher Bilder: Tim Wirth
Ekaterina Zeller, 28, St.Gallen Zoom

Ekaterina Zeller, 28, St.Gallen

 Ich finde es schade, dass «Jeder Rappen zählt» nicht nach St. Gallen kommt. Es ist eine tolle Aktion für einen guten Zweck. In der Stadt finden ja auch sonst Veranstaltungen statt, bei denen es ab und zu ein bisschen lärmig ist. Damit muss man rechnen, wenn man hier wohnt. Sonst sollte man aufs Land ziehen.
     
Nohejl Ladislav, 56, Rentner, St.Gallen Zoom

Nohejl Ladislav, 56, Rentner, St.Gallen

«Jeder Rappen zählt» unterstütze ich, weil man damit den Bedürftigen hilft. Darum finde ich es auch schade, dass die Sendung nicht nach St. Gallen kommt. Zudem wäre es für die Stadt auch eine Bereicherung gewesen und hätte Auswärtige angelockt.
     
Julia Näf, 17, Schülerin, St.Gallen Zoom

Julia Näf, 17, Schülerin, St.Gallen

Letztes Jahr wäre ich für «Jeder Rappen zählt» fast nach Luzern gefahren, es kam dann aber etwas dazwischen. Ich hätte es darum toll gefunden, wenn die Sendung nun an meinen Wohnort gekommen wäre. Es hätte die Stadt auch belebt.
     
Josef Hoffmann, 75, Rentner, Adliswil Zoom

Josef Hoffmann, 75, Rentner, Adliswil

Der Lärm durch «Jeder Rappen zählt» kann kein Argument sein. So etwas muss eine Stadt aushalten können. Es wäre eine Attraktion gewesen und auch gleich noch für einen guten Zweck.
     
Cornelia Lanker, 55, Primarlehrerin, Speicher Zoom

Cornelia Lanker, 55, Primarlehrerin, Speicher

Ich finde es sehr schade, dass die Aktion wegen Auflagen nicht nach St. Gallen kommt. Da hätte man eine Lösung finden müssen, die für beide Seiten akzeptabel ist. Klar gibt es Lärm. Aber damit muss man leben oder man kann bald nichts mehr machen. Ein solcher Anlass macht eine Stadt erst lebenswert.
     
Bruno Moser, 66, Rentner, Mörschwil Zoom

Bruno Moser, 66, Rentner, Mörschwil

Da hätte man nicht so kleinlich sein sollen. Während der Olma gibt es auch Lärm. Ich verstehe natürlich, dass sich Anwohner vielleicht gestört fühlen. Aber «Jeder Rappen zählt» wäre ja einmal und nur für kurze Zeit da gewesen. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Toleranz gewünscht.
     
Maik Becker, 36, Pfarrer, St.Gallen Zoom

Maik Becker, 36, Pfarrer, St.Gallen

Ich kann die Argumentation der Stadt nicht nachvollziehen. Heute ist man ja immer und überall von Lärmquellen umgeben und viele beschweren sich ständig. Ich habe «Jeder Rappen zählt» im Fernsehen gesehen; die Aktion ist aber nichts für mich. Ich halte nicht viel von so grossen Spektakeln. Ich spende lieber an kleine Organisationen.
     
Mylena Vittori, 26, Coiffeuse, Winterthur Zoom

Mylena Vittori, 26, Coiffeuse, Winterthur

«Jeder Rappen zählt» habe ich nie aktiv verfolgt, aber davon gehört. Ich finde es eine gute Sache. Anlässe wie dieser gehören zu einer Stadt, auch wenn es dadurch ein wenig Lärm gibt.
     
Walter Köppel, 78, Rentner, Au Zoom

Walter Köppel, 78, Rentner, Au

Die Sendung sollte man weiterhin in einer anderen Stadt machen. Man muss hier in St. Gallen nicht immer mehr Rummel haben. Es hat genügend gute Kultureinrichtungen, die man stattdessen besuchen kann.
     
Fabian Fischer, 16, Lehrling, St.Gallen Zoom

Fabian Fischer, 16, Lehrling, St.Gallen

Es ist sehr schade, dass «Jeder Rappen zählt» jetzt wieder in Luzern und nicht in St. Gallen stattfindet. Ich hätte mir die Aktion gerne hier angesehen.

 

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