2000 schauten in die Tunnelröhre

RUCKHALDE ⋅ Grossandrang hat am Sonntag auf der Tunnelbaustelle der Appenzeller Bahnen geherrscht. Von unten und von oben her konnte die Bevölkerung die Baustelle des neuen Eisenbahntunnels besichtigen.
26. März 2017, 19:52
Die Tunnelbaustelle an der Ruckhalde und im Riethüsli haben am Sonntag die Bevölkerung mobilisiert. Am «Tag des offenen Tunnels» der Appenzeller Bahnen konnten die beiden Enden der Tunnelröhre in Gruppen von je zehn Personen begangen werden.

Die Tunnelbaustellen in der Ruckhalde und im Riethüsli haben die Bevölkerung mobilisiert. Am Tag des offenen Tunnels der Appenzeller Bahnen konnten die beiden Tunnels in einer einmaligen Aktion begangen werden. Statt Baumaschinen bestimmten die Einwohnerinnen und Einwohner den Takt auf der Baustelle. Rund 2000 Interessierte haben die Tunnelführungen Ende März besucht. (Bilder: Michel Canonica)



Zeitgleich durften sich im Nordabschnitt 120, im Südteil 50 Personen aufhalten. Insgesamt wurden auf den Tunnelführungen rund 2000 Personen gezählt. Für die Verantwortlichen ist die einmalige Aktion ein Erfolg. Der neue Eisenbahntunnel von der Oberstrasse ins Riethüsli ist Bestandteil der Durchmesserlinie von Appenzell über Gais und St. Gallen nach Trogen. Seit rund einem Jahr wird an der Ruckhalde gelocht. Seit dem Spatenstich am 4. April 2016 sind von Norden her rund 360, von Süden her 90 Meter ausgebrochen worden. Bis zum geplanten Durchstich voraussichtlich im Juli 2017 müssen jetzt nochmals 225 Meter bewältigt werden. (pd/vre)

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