Baustelle Seehof schränkt Anwohner ein

ÜBERBAUUNG ⋅ Die Baustelle Seehof in Rorschach ist eine der grössten in der Hafenstadt. Für die Anwohner gibt es Einschränkungen, an Mauern wachsen Risse. Mit dem Zeitplan sei man aber auf Kurs, sagt der Projektleiter.
07. Februar 2018, 11:00

Sie soll Schuld sein am grossen Riss im Mauerwerk der Familiengruft von Bayer neben der Kolumbanskirche in Rorschach: die Seehof-Baustelle, die auf dem Nachbargrundstück liegt. Die Überbauung ist ein Koloss. Derzeit ist nur die Baustelle auf dem Löwengarten-Areal an der St.Gallerstrasse noch grösser.

Im Oktober soll der Seehof fertig sein. «Wir sind auf Kurs, der Rohbau wird planmässig im März abgeschlossen», sagt Projektleiter Jochen Schaumann von der Priora AG. «Dies unter der Bedingung, dass es keine störenden äusseren Einflüsse gibt, wie etwa eine starke Kälteperiode.»
 

«Teilsperrung der Hauptstrasse»

Rund um die Baustelle Seehof herrschen enge Verhältnisse. Auf dem Parkplatz an der Eisenbahnstrasse, direkt an den Gleisen, stehen Baucontainer und Fahrzeuge. Der hintere Teil des Platzes ist dafür abgesperrt.

Zudem ist die Zufahrt zum Wohnhaus an der Hauptstrasse 15 während der Bauarbeiten nicht möglich. Und auch die Laubenstrasse ist nur beschränkt befahrbar. «Wann genau die Strassen wieder für den Verkehr frei werden, kann ich noch nicht sagen. Spätestens aber im Oktober», sagt Schaumann.

Eine grössere Einschränkung rund um die Baustelle werde es zudem im Juni geben. «Dann bauen wir die beiden grossen Kräne zurück.» Dies wird mit einem Pneukran geschehen, der auf der Hauptstrasse abgestellt wird. «Mindestens mit einer Teilsperrung der Strasse ist im Frühsommer zu rechnen», sagt Schaumann. (mre)


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