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Tagblatt Online, 18. August 2011 07:23:00

Schüfeli und Sand statt Kettensäge und Holz

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Mit den sich umarmenden Schachfiguren qualifizierte sich der Niederländer Wilfred Stijger für den Sandduell-Final vom Freitag. (Bild: Bilder: Rudolf Hirtl)

RORSCHACH. Speed-Carving hat seinen Ursprung im Schnitzen mit Motorsägen. Gestern zeigten Künstler am Seeufer beim Schnell-Form-Wettbewerb, was sich in 20 Minuten aus Sand gestalten lässt.

In England, Amerika und Deutschland ist Kettensägen-Carving oder Kettensägen-Schnitzen fixer Bestandteil von Showsäge-Veranstaltungen. Harte Burschen haben dabei 45 Minuten Zeit, einen Baumstamm in ein Kunstwerk zu verwandeln. Ohne Motorengeheul und Sägespäne, aber nicht weniger spannend sind die «Schnell-Schnitz»-Wettbewerbe, die seit zwei Jahren beim Internationalen Sandskulpturen-Festival in Rorschach durchgeführt werden. So auch gestern nachmittag, als zwei der vier Teilnehmer für den Final vom Freitag ermittelt wurden.

Bei knapp 30 Grad Hitze kamen die Künstler schon bei der Vorbereitung ordentlich ins Schwitzen. Sie hatten 20 Minuten Zeit, um Sand in den Holzformen zu verdichten und nach einer kurzen Pause 20 Minuten, um das ausgeloste Thema umzusetzen. Mit dem zweifachen Festivalsieger Wilfred Stijger, Holland, setzte sich in der ersten K. o.-Runde ein bekannter Akteur durch. Ile Karlis aus Lettland überzeugte die Publikumsjury nicht nur mit seiner Skulptur, sondern auch mit seiner stampfenden Tanzeinlage in luftiger Höhe. Die anderen beiden Finalteilnehmer (Freitag, 17 Uhr) werden im Frisco-Sandduell von heute (17 Uhr) ermittelt. (rtl)





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